20 Jahre Heimatmuseum

Die Spreu vom Weizen trennen – früher war das keine Redensart, sondern Schwerstarbeit in der Landwirtschaft. Mit welchem Gerät Bauern auf Rügen bis in die 1930er-Jahre arbeiteten, lässt sich am besten im Heimatmuseum Rambin aufspüren.

Hier, ganz in der Nähe des Bahnhofs, ist alles unter Dach und Fach versammelt. Seele und Motor ist der Förderverein – der ist gerade 20 Jahre alt geworden.  2016 war das. Hier wird die Geschichte der Landwirtschaft in und um Rambin dokumentiert. Das voll funktionsfähige Sägegatter kann mit einem einzigen Sägeblatt aus mächtigen Baumstämmen schnurgerade Balken und Bretter zu schneiden. Zum Museumsbestand gehört auch der mindestens 100 Jahre alte, von Hand betriebene „Langdrescher“, der das Korn von Spreu und Stroh trennt.

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Selbstbestimmtes Dorf

Rambin im Westen der Insel Rügen hat eine beschauliche Dorfmitte mit Standortvorteilen für Urlauber und Menschen, die hier wohnen. Die knapp tausend Einwohner der Gemeinde leben in elf einzelnen Dörfern auf einer Fläche, die fast so groß ist wie die der Hansestadt Stralsund. In der Rambiner Kommunalpolitik spielt Parteienzwist keine eine Rolle. Gestritten wird schon mal um die Sache.

Die kommunale Selbstverwaltung in Rambin wird von der gewählten Gemeindevertretung mit Bürgermeister, Stellvertretern, Ausschüssen, Haushaltssatzung und allem Drum und Dran geregelt. Neun Frauen und Männer haben Sitz und Stimme in der Gemeindevertretung. alle kümmern sich ehrenamtlich um Schlaglöcher, Ausbau und Unterhalt von Wegen, Straßen und Radfahrstrecken, auch um die Akquisition von Fördermitteln. Wer genau hinguckt: der Ort ist im Großen und Ganzen gut in Schuss.

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