9. November: Ehrung für die Feuerwehren im Amt West-Rügen

Samtens. Tag und Nacht, 365 Tage rund um die Uhr sind sie für uns da. Das verdient Anerkennung. Am 08. November um 19.00 Uhr findet die diesjährige Auszeichnungsveranstaltung für die Feuerwehren des Amtes West Rügen statt. Ort ist das Gerätehaus der Feuerwehr Samtens.

Dabei werden Mitglieder für besonderes Engagement oder langjährige Mitgliedschaften durch den Kreis- bzw. Landesverband geehrt. In diesem Jahr hat die Feuerwehr Rambin sogar vier solcher Auszeichnungen zu erwarten: einmal für 10 Jahre, zweimal für 40 Jahre und einmal für 60 Jahre Mitglied in der Feuerwehr Rambin.

Pflanzaktion in Drammendorf am 16. November

Von Heiko Kammigan

Rambin, 14. Oktober. Alle Rambinerinnen und Rambiner sind aufgerufen, sich am 16.11. aktiv an der Gestaltung ihres Umlandes zu beteiligen.

Gearbeitet wird in diesem Falle an der Renaturierung des Polders Drammendorf im Rahmen des Projektes „Schatz an der Küste“, mit dem Ausgleichsmaßnahmen für den Bau der Gaspipeline Nordstream I umgesetzt werden.

Im Zuge des Deichneubaus entsteht ein Fleetgraben, dessen Südseite nun auf ca. 200 m mit rund 400 Büschen und Bäumen bepflanzt werden soll.

Neben den Rambinerinnen und Rambinern werden dringend deren Spaten benötigt. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Treffpunkt: Baustelle Drammendorf, zwischen Rothenkirchen und Dreschvitz am STRABAG-Bauschild ca. 3400 m nach dem Ortsausgangsschild von Rothenkirchen in Richtung Dreschvitz.

Rambin, 28. September.

Vor knapp 15 Jahren machte sich der Freiburger Musiker und Komponist Heinrich Bohnert zusammen mit seiner Frau und seinen Instrumenten auf nach Rügen und blieb auf der Insel. Seitdem lebt und arbeitet er dort und macht unter anderem auch zu verschiedenen Gelegenheiten Straßenmusik. So auch kürzlich beim Erntedank- und Markttag in Rambin.

Beim Erntedank- und Markttag im Rambiner Heimatmuseum gesehen: Heinrich Bohnert erfreute die Gäste mit Musik und sammelte Geld für die Kinder-Krebshilfe. Foto: Privat.

Seine Einnahmen steckt er jedoch nie in die eigene Tasche, sondern  spendet Sie jedes Mal an den Förderverein für krebskranke Kinder in Freiburg, mit dem er sich auf Grund seiner Herkunft und trotz seines Umzuges in den Norden verbunden fühlt.
Es ist toll zu sehen, dass wir auf diesem Wege sogar Menschen am anderen Ende des Landes erreichen und sie von unserer Arbeit für betroffene Familien erfahren. „In meinem Elternhaus in Freiburg betreuen wir Menschen aus der ganzen Welt“, sagt Heinrich Bohnert. So erreichen uns nun auch Spenden aus dem Nordosten von Deutschland. Tolle Aktion, DANKE!

Frauensportgruppe gönnte sich was zum 50-jährigen Jubiläum

Hat vor 50 Jahren die Rambiner Frauensportgruppe gegründet: Margit Rieck.

Rambin. Wie ist das möglich? Rambiner Frauen sind fit bis ins hohe Alter. Die meisten jedenfalls. Dafür hat bislang Margit Rieck gesorgt. Die heute 68-Jährige hatte einst mit 18 Jahren die Frauensportgruppe Rambin gegründet – also vor genau einem halben Jahrhundert. Immer donnerstags traf man sich zur sportlichen Fitnessstunde. Margit Rieck ist jüngstes Mitglied in der Gruppe, ältestes Mitglied mit 92 Jahren ist Gisela Raddatz. Heidi Vespermann (79) hat nachgerechnet: Das durchschnittliche Alter aller Mitglieder ist 79,6 Jahre. Am 25. August haben sich die Frauen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums ihrer Sportgruppe einen Busausflug nach Zingst gegönnt, wo es im Strandrestaurant ein zünftiges Mittagessen gab. Anschließend genossen alle eine zweistündige Dampferfahrt. Giselar Rieck ist kürzlich aus familiären Gründen nach Hamburg gezogen. Wie es weitergeht mit der Rambiner Frauensportgruppe wird derzeit diskutiert.

Die Rambiner Frauensportgruppe gönnte sich zum 50-Jährigen Bestehen einen Ausflug nach Zingst.

Am Kubitzer Bodden tut sich was

Vorbei mit Stille und Idylle: Wo sonst Lerchen, Gänse und Kraniche ihre jahreszeitlichen Vogelsymphonien aufführen, wühlen sich bis ins kommende Frühjahr Bagger und andere schwere Baumaschinen durch das Grünland in Sichtweite des Kubitzer Boddens. Das groß angelegte Projekt zur Umgestaltung von Küstenlandschaft heißt „Renaturierung Polder Drammendorf“.

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Tausend Kubikmeter Schlamm verschwinden aus dem Hafen

Rambin/Kubitzer Bodden. Bötchen fahren, Fische angeln: Manchmal geriet das im Freizeithafen von Rambin zum Problem. Dann nämlich, wenn der Kubitzer Bodden Niedrigwasser hatte, saßen Segeljollen oder Motorboote fest im Schlick. Das soll künftig besser werden. Dank einer Innovation, die sich der Samtenser Logistiktunternehmer Gerald Köhler hat einfallen lassen und einer Investition von 140.000 Euro, die er sich geleistet hat. Und der Gemeinde Rambin eröffnet sich eine neue Chance.
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140. Backofenengespräch beleuchtete Bibelgeschichte und Wissenschaft

Tilman Reineke, pensionierter Pfarrer. Er freute sich über die Anerkennung für seinen Vortrag: ein frisch gebackenes Brot und ein von Karin Thiede bestickten Brotbeutel. Foto: Frank Levermann

Von Frank Levermann
Rambin.
Beim 140. Backofengespräch am 26. Juli im Rambiner Heimatmuseum schlug Tilman Reinecke einen großen Bogen – von der Schöpfungsgeschichte, mit der die Bibel ihre Erzählung beginnt, über das antike Weltbild der damaligen Menschen bis hin zum Bewusstsein heutiger Zeitgenossen und ihrer Auseinandersetzung mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Tilman Reinecke, der sechs Jahre lang Pfarrer von Rambin war, setzte sich in seinem Vortrag ausführlich mit dem christlichen Glauben und den Forschungsergebnissen der Astrophysik auseinander. Mögliche Widersprüche zwischen den Geschichten aus der Bibel und der modernen Wissenschaft löste er mit Hinweis auf die Symbolkraft biblischer Verse auf. Den Zuhörerinnen und Zuhörern rund um den angeheizten Lehmbackofen wurde im Vortrag viel Aufmerksamkeit und Vorstellungskraft abverlangt, um den Erkenntnissen etwa von Johannes Kepler nachzuvollziehen – als erster hatte dieser im 16. Jahrhundert herausgefunden, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt.  Selbst Einsteins Relativitätstheorie gehörte im Vortrag zu Tilman Reineckes Repertoire.

26. Juni: Beim Backofengespräch gehts philosophisch und physikalisch zu

Rambin. Die monatlichen Backofengespräche im Rambiner Heimatmuseum haben schon lange Tradition. Jetzt steht das 140. bevor. Immer stehen ein Thema und ein Referent auf dem Programm. Man versammelt sich um den angeheizten Lehmbackofen, lauscht dem Vortrag und beteiligt sich an der Diskussion. Derweil reifen im Ofen eine Reihe rustikaler Brote, die anschließend gekauft werden können.

Tilman Reinecke ist nächster Gesprächspartner beim Backofengespräch. Bis 2014 war er als Pastor auch für Rambin zuständig. Am Freitag (26. Juli) ab 17 Uhr thematisiert er im Heimatmuseum den Bibelvers „Gott sprach: es werde Licht“. Sein Thema wird er philosophisch und physikalisch betrachten und sich dabei auch der Relativitätstheorie von Albert Einstein annähern. Im Anschluss gibt es auf dem Museumsgelände in der Nähe des Rambiner Bahnhofs wieder Kaffee, Kuchen und das rustikale Brot aus dem Lehmbackofen.