26. Juni: Beim Backofengespräch gehts philosophisch und physikalisch zu

Rambin. Die monatlichen Backofengespräche im Rambiner Heimatmuseum haben schon lange Tradition. Jetzt steht das 140. bevor. Immer stehen ein Thema und ein Referent auf dem Programm. Man versammelt sich um den angeheizten Lehmbackofen, lauscht dem Vortrag und beteiligt sich an der Diskussion. Derweil reifen im Ofen eine Reihe rustikaler Brote, die anschließend gekauft werden können.

Tilman Reinecke ist nächster Gesprächspartner beim Backofengespräch. Bis 2014 war er als Pastor auch für Rambin zuständig. Am Freitag (26. Juli) ab 17 Uhr thematisiert er im Heimatmuseum den Bibelvers „Gott sprach: es werde Licht“. Sein Thema wird er philosophisch und physikalisch betrachten und sich dabei auch der Relativitätstheorie von Albert Einstein annähern. Im Anschluss gibt es auf dem Museumsgelände in der Nähe des Rambiner Bahnhofs wieder Kaffee, Kuchen und das rustikale Brot aus dem Lehmbackofen.

Backofengespräch: Hobbykünstlerinnen stellten ihre Werke vor

Von Jan Bürger

Bei strahlendem Sonnenschein kamen zum 139. Backofengespräch über 35 Gäste in das Rambiner Heimatmuseum. Die Künstlerinnen Ingrid Lehmann, Doreen Bewersdorf und Iris Schwerin-Kaulicke  erzählten, wie sie zu ihrem schönen Hobby gekommen sind. Teilweise hatten sie eine Ausbildung zur Kunsterzieherin. Sie verband aber auch die Liebe zum Zeichnen. Deshalb trafen und treffen sie sich einmal in der Woche zum künstlerischen Gestalten und legen jedes Mal ein Motto fest, das sie in Aquarellen realisieren wollen. Einige Beispiele konnten die Besucher mit Freude begutachten. Verkaufen wollen sie ihre Kunst nicht. Aber als Andenken für die Freunde des Backofengespräches konnten Ansichtskarten mit Motiven der „Kleinen Künstlerstube Samtens” zum Selbstkostenpreis erworben werden. Zur Vervollständigung ihres Kunstverständnisses unternehmen die Künstlerinnen Ausflüge zu bekannten Malern und Besuche von Museen und Ausstellungen.

Die drei Freizeitmalerinnen der „Kleine Künstlerstube“ mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Heimatmuseum Rambin beim Backofengespräch: Iris Schwerin-Kaulicke, Prof. Dr. Wolfgang Heun, Ingrid Lehmann und Doreen Bewersdorf (von links).

Die gelebte Freude mit dem Hobby des künstlerischen Gestaltens wurde den Besuchern des 139. Backofengespräches nähergebracht. Und manch einer dachte bestimmt daran, Ähnliches selbst zu versuchen. Den drei Künstlerinnen übergab der Vorsitzende des Fördervereins Heimatmuseum Rambin, Prof. Dr. Wolfgang Heun, als „Honorar” ein frisch gebackenes Brot aus dem Lehmbackofen in einem speziell für diese Präsentation bestickten Brotbeutel. Bei Kuchen – gerade entnommen aus dem Lehmbackofen – und Stullen des eben gebackenen Brotes mit Frischkäse diskutierten die Teilnehmer der Runde mit den Künstlerinnen noch weiter.

Kommunalwahlergebnis vom 26. Mai 2019

Andreas Klug

Neuer Bürgermeister von Rambin ist der 50-jährige Vermessungsingenieur Andreas Klug. Er konnte am 26. Mai 2019 bei der Bürgermeisterwahl 69,62 Prozent der Stimmen gewinnen. Andreas Klug ist parteilos und steht der CDU nahe. Mitbewerber um das ehrenamtliche Bürgermeisteramt war der 66-jährige Staatswissenschaftler Wolfgang Meyer von der Partei DIE LINKE. Er konnte 30,38 Prozent der Stimmen für sich verbuchen. (Alle hier genannten Wahlergebnisse sind vorläufig). Andreas Klug zeigt sich in einem ersten Statement dankbar für den Vertrauensvorschuss, der ihm von den Wählerinnen und Wählern gegeben wurde. Er freue sich darauf, gemeinsam die Geschicke der Gemeinde nicht nur solide zu verwalten, sondern offensiv zu gestalten: „Mit der neuen Gemeindevertretung ist für Rambin auch ein starkes Team zusammengekommen.” Wolfgang Meyer gratuliert dem Wahlgewinner für das eindeutige Ergebnis und blickt nach vorn: „Wir haben schon in der vergangenen Wahlperiode gut zusammengearbeitet. Ich werde mich einbringen, um das fortzusetzen.”

Mit einer Wahlbeteiligung von mehr als 65 Prozent hat auch die kommunale Demokratie gewonnen. 2014 lag die Wahlbeteiligung bei nur 50 Prozent.

Für die künftige Gemeindevertretung werden acht Sitze vergeben, davon fünf von der Wahlliste der CDU:
Andreas Klug
Christian Kunschke
Remo Redemann
Hendrik van Reemen
Gudrun Westphal

Zwei Sitze in der Gemeindevertretung stammen von der Liste der Partei DIE LINKE:
Wolfgang Meyer
Sabrina Schlüter

Als Einzelbewerber wird künftig in der Gemeindevertretung einen Sitz haben:
Andreas Gudescheit

Das Amt Westrügen hat auf seiner Website die Stimmen in Tabellen und Grafiken aufgeschlüsselt, einsehbar über diesen Link…

Portraits der meisten Kandidatinnen und Kandidaten mit ihren politischen Zielvorstellungen und Informationen aus die Arbeit des bisherigen Bürgermeisters Christian Thiede haben wir vor der Wahl auf der Internetseite von Rambin veröffentlicht. Sie finden die Informationen auf auf dieser Seite…

Wie sich die Kommunalwahlen seit 2004 in Rambin entwickelt haben, zeigen die Tabelle und die Grafik:

 

 

Wen wählen? Kommunalwahl in Rambin am 26. Mai

Keiner kauft die Katze im Sack. Einen Gebrauchtwagen würden man auch auf Herz und Nieren prüfen. Und bei der Kommunalwahl in Rambin am 26. Mai?

Da wäre es gut zu wissen, wie die Kandidatinnen und Kandidaten für die Aufgabe gerüstet sind und was sie in den kommenden fünf Jahren mit unserer Gemeinde vorhaben – unabhängig von Wahlplakaten an den Laternen und Faltblättern in den Briefkästen. 15 Männer und Frauen treten zur Wahl an, zehn auf der Liste der CDU, vier auf der Liste der Partei DIE LINKE und einer als Einzelkandidat. Neun von ihnen werden ins „Dorfparlament” einziehen. Zwei streben das Ehrenamt des Bürgermeisters an.

Hier wird am 26. Mai gewählt.

Ich habe in Absprache mit der noch amtierenden Gemeindevertretung den Bewerberinnen und Bewerbern zehn Fragen gestellt und aus den Antworten Informationen für Sie zusammengetragen. Die meisten machten von diesem Angebot Gebrauch.

Bei der Wahl vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung in Rambin bei 50,06 Prozent und damit etwas höher als im Durchschnitt der Kommunalwahlen von Mecklenburg-Vorpommern (46,5 Prozent). Dennoch: Nur jeder Zweite nutzte sein Stimmrecht. Mit diesen Informationen auf der offiziellen Internetseite der Gemeinde Rambin wollen wir Ihnen die Wahlentscheidung erleichtern – auch in der Hoffnung auf eine gute Wahlbeteiligung.

Christian Thiede (FDP) tritt nach 25 Jahren als Bürgermeister nicht wieder an. Nachfolger wollen Andreas Klug (CDU) und Wolfgang Meyer (DIE LINKE) werden. Mehr über die beiden und andere finden Sie unter diesem Link…

Noch eine Bitte: Da nur wenige Rambinerinnen und Rambiner per E-Mail erreicht werden, bitte weitersagen: Im Internet auf rambin.de gibt’s wichtige Informationen zur Kommunalwahl.

Ihr Frank Levermann

Heimatliteratur beim Backofengespräch weckte Erinnerungen

Von Jan Bürger

Backofengespräch am 26. April: Gudrun Lange, Autorin der Bücher „Mein Leben als Landkind“ und „Abenteuer Internat“, las am Lehmbackofen des Heimatmuseums Rambin Auszüge daraus vor und stellte diese zur Diskussion. Viele der rund 20 Teilnehmer zogen Vergleiche mit Ihrer eigenen Vergangenheit. In anschaulicher Weise erläuterte die Autorin ihr Leben als Mitglied einer Bauernfamilie und die beschwerliche Überwindung der Wege vom Bauernhof zur Schule.

Ab der erweiterten Oberschule musste sie das Internat in Bergen besuchen. In teilweise lustigen und manchmal nachdenklichen Passagen beschriebt sie das Internatsdasein und das Lernen. Sollte ein dritter Teil ihres Lebens von der Autorin beschrieben werden, freuen sich die Anwesenden schon jetzt darauf.

Während Ihres Vortrages konnten die Teilnehmer den Duft aus dem Lehmbackofen genießen, in dem frisches Brot und Kuchen gebacken wurden. Wie immer bekam die Autorin ein frisch gebackenes Brot aus dem Lehmbackofen in einen speziell für diese Lesung bestickten Brotbeutel als Honorar vom Vorsitzenden des Heimatmuseum-Vereins, Prof. Dr. Wolfgang Heun, übergeben. Bei frischem Kuchen und Schmalzstullen diskutierten die Teilnehmer der Runde mit Gudrun Lange noch lange weiter.