Backofengespräch am Freitag (26. August) ab 17 Uhr. Ernst Moritz Arndt im Mittelpunkt

Ernst Moritz Arndt steht im Mittelpunkt des kommenden Backofengesprächs am Freitag (26. August) ab 17 Uhr. Über den auf Rügen in Groß Schoritz geborenen Publizisten, Politiker und Dichter berichtet Katharina Venz-Weiße. Als Leiterin des Ernst-Moritz-Arndt-Museums in Garz ist sie eine ausgewiesene Kennerin zum Thema.

1769-1860 deutscher Schriftsteller und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung. Foto: Wikimedia Commons

Arndt, der zeitweilig auch im Rambiner Ortsteil Grabitz gelebt hatte, wird im Heimatmuseum besonders gewürdigt: Hier steht die Buche und eine Informationstafel zum Gedenken an Leben und Schaffen von Ernst Moritz Arndt. Das Heimatmuseum, Drift 8, befindet sich in unmittelbarer Nähe des Rambiner Bahnhofs. Beim traditionellen Backofengespräch stehen wechselnde Themen und Referenten auf dem Programm. Man versammelt sich um den Lehmbackofen, lauscht dem Vortrag und beteiligt sich an der Diskussion. Derweil reifen im Ofen eine Reihe rustikaler Brote, die anschließend verteilt werden. Eintritt ist frei.

2. Rambiner Kinderbedarfsbörse

Von Josephine Fricke

Kinderkram gibt’s hier bei uns!

Die Rambiner Kinderbedarfsbörse öffnet am 10. September 2022 wieder ihre Türen.

Von 9:30-13 Uhr findet man im Heimatmuseum alles rund um‘s Kind nach Größe und Thema sortiert.

Schwangere dürfen sogar bereits ab 9 Uhr shoppen.

Da ist für jeden was dabei:

Kleidung und Schuhe der Saison

Accessoires

Badeartikel

Sport- und Spielzeug

Musik & Bücher uvm

Schwangerschafts- und Stillbedarf

und vieles mehr!

Wer als Verkäufer dabei sein möchte schickt am 13. August um 18 Uhr eine E-Mail mit Namen, Adresse und Telefonnummer an rambinerkinderbedarfsboerse@web.de.

10% des Umsatzes gehen als Spende an die Rambiner Kita „Uns Kinnerhus“.

Bleibt auf dem laufenden und folgt uns auf facebook:

https://www.facebook.com/RambinerKinderbedarfsb%C3%B6rse-105855012033209/

Beim nächsten Backofengespräch geht’s ins Universum / Beginn Freitag, 29. Juli, ab 17 Uhr

Tilman Reinecke ist nächster Gesprächspartner beim Backofengespräch im Rambiner Heimatmuseum, Drift 8. Bis 2014 war er als Pastor auch für Rambin zuständig. Am Freitag (29. Juli) ab 17 Uhr wird er philosophisch und astronomisch: „Alles ist Eins – Das Universum als ein freundlicher Ort“, lautet sein Thema.
Die monatlichen Backofengespräche haben schon lange Tradition. Immer stehen wechselnde Themen und Referenten auf dem Programm. Man versammelt sich um den Lehmbackofen, lauscht dem Vortrag und beteiligt sich an der Diskussion. Derweil reifen im Ofen eine Reihe rustikaler Brote, die anschließend verteilt werden. Eintritt ist frei.

777 Jahre Rambin – Festwoche im nächsten Jahr. Jeder kann mitmachen

Von Heiko Kammigan
Es sieht aus wie eine Schnapszahl, ist aber keine Schnapsidee: Rambin feiert 2023 das 777. Jahr – es geht um das Jahr, in dem Rambin das erste Mal in Urkunden nachgewiesen werden konnte. Eigentlich wollten wir im vergangenen Jahr 775 Jahre Rambin groß feiern, dann machte uns Corona einen Strich durch die Rechnung.

Schon 2021 haben wir ein Festkomitee gebildet, das nun wiederbelebt wurde. Inzwischen haben zwei Sitzungen unter der Leitung des Bürgermeisters Andreas Klug stattgefunden. Unter Beachtung des Beginns der Schulferien liegt nun die Festwoche in der Zeit vom 02.07.2023 bis zum 09.07.2023.

Alle können sich beteiligen

Von Anfang an war klar: Wir wollen die öffentliche Diskussion über das Programm entfachen. Also: Wir geben einen Rahmen vor, alle Rambinerinnen und Rambiner können sich mit eigenen Ideen einbringen.

Es soll eine Festwoche durch und für alle in Rambin werden, es sollen alle Altersgruppen, Vereine, Betriebe etc. angesprochen sein, sich in ihrer Gemeinde wiederfinden. Und da die Freiwillige Feuerwehr Rambin in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag begeht, soll auch dieses Ereignis gebührend gefeiert werden.

Die Programmidee, die den Rahmen bilden soll:

02.07.2023:
13.00 Uhr Eröffnungsgottesdienst in der Rambiner Kirche, anschließend Besuch der Kapelle in Bessin. Erreicht werden soll dieses historische Kleinod je nach Geschmack mit Kutschen, Fahrrädern, Feuerwehr, Inlinern, … Betreut werden die Gäste von den Mitgliedern des Kapellenvereins Bessin und ihren HelferInnen bei der Besichtigung der Kapelle, beim gemütlichen Beisammensein mit Kaffee, Kuchen und rund um den Grill.

03.07.2023:
Der Montag steht unter dem Motto: „Rambin ist fit“ und beginnt um 16.00 Uhr mit einem Sportfest für die Kinder unter Regie der Landjugend. Ab 17.30 Uhr gibt es für alle Sportinteressierten die Möglichkeit, ihre Fitness beim Joggen, Walken, Fahrradfahren oder auf Inlinern unter Beweis zu stellen. Der Getränkewagen steht anschließend zum Durstlöschen zur Verfügung.

04.07.2023:
Um 17.00 Uhr empfängt der Bürgermeister in der „Pommernkate“ Gewerbetreibende aus Rambin und den Rambiner Ortsteilen.

05.07.2023:
Der Seniorennachmittag am Mittwoch wird mit einem Programm der Kinder aus unserer KiTa eröffnet, einem Vortrag über Charlotte von Kathen gestaltet und mit Kaffee und Kuchen ergänzt. 

06.07.2023:
Der Abend steht ganz im Zeichen des 100. Geburtstages der Freiwilligen Feuerwehr Rambin. Im Festzelt werden AmtsträgerInnen der Öffentlichkeit sowie Rambinerinnen und Rambiner die Kolleginnen und Kollegen der FFW Rambin würdigen und feiern. 

07.07.2023:
Traditionsgemäß findet an diesem Freitag auf dem Museumshof und in der Kulturscheune der Museumstag des Heimatmuseumsvereins Rambin statt. Das traditionelle Backofengespräch beginnt um 17.00 Uhr, davor und danach besteht die Möglichkeit Exponate des Museums zu besichtigen, den alten Lanz-Traktor und das Sägegatter in Aktion zu erleben, an Führungen durch das Museum teilzunehmen und die Trenter Traktorengruppe zu begrüßen. Anschließend trifft man sich im Festzelt zum Tanz.

08.07.2023:
Der Höhepunkt der Festwoche: DER FESTUMZUG

Beginn (geplant): 13.00 Uhr.  Die Konzeption für den Festumzug wird erarbeitet. Ergänzt wird der Umzug durch Ausstellungen im Kloster und im Heimatmuseum, ein „Wettergespräch“ mit Stephan Kreibohm, den Auftritt einer Schalmeienkapelle, Clown Max mit seinen Riesenbällen, Hüpfburgen, mit Kinderschminken, Genüsslichem aus Topf, Pfanne, Ofen und vom Grill sowie den Durstlöschern im und vorm Festzelt, Tanz in die Nacht und Feuerwerk.

09.07.2023:
Die Festwoche endet mit einem deftigen Frühschoppen.

Im Kloster soll eine Ausstellung gezeigt werden. Foto Frank Levermann

Und an dieser Stelle die große Bitte an alle Rambinerinnen und Rambiner und ihre Freunde:
Gern nimmt das Festkomitee Hinweise, Wünsche, Ergänzungen entgegen. Ansprechpartner:
Bürgermeister Andreas Klug

Marion Seibert, eine einfühlsame Stimme

Von Manuela Rohloff
Am Samstag, 2. Juli, hat uns Marion Seibert auf dem Gelände des Heimatvereins Rambin besucht. Es war nur ein kleiner Einblick in Ihr Musikleben. Gleichwohl ein schönes Erlebnis, ihrer wunderbaren Stimme in ihren Lieder zuzuhören.

Marion ist eine sehr herzliche und einfühlsame Frau, was man auch deutlich in ihren Songs nachempfinden kann. Immer an Ihrer Seite ihre Hündin Emma, die sie seit einer Reise durch Spanien begleitet.

Der Beifall für Ihren Auftritt ließ keinen Zweifel aufkommen: wir werden sie wieder auf unserem Gelände begrüßen.

Mit einfühlsamer Stimme: Marion Seibert im Heimatmuseum Rambin. Foto: Manuela Rohloff

„Alle Kinder lernen lesen…“

Von Josephine Fricke

Auf dem Gelände des Heimatmuseums ging es am Dienstag ausgelassen zu. Das Kinnerhus hatte in Zusammenarbeit mit dem Elternrat und der Hilfe der Eltern für die Kindergartenkinder und ihre Familien ein großes Sommerfest organisiert.

Bei herrlichstem Wetter wurde bei Kaffee und Kuchen mit vielen Spielen, einer Hüpfburg sowie jeder Menge guter Laune, nicht nur der Sommer sondern auch der Abschied der Einschüler gefeiert. Diese durften sich vom Zuckertütenbaum ihre Schultüte abschneiden und wurden von den Erzieherinnen aus dem Kindergarten – ins Heu – geworfen.

Weiteres Highlight war das große Löschfahrzeug der Feuerwehr, welches die Kinder in allen Ecken untersuchen durften.

Der aufregende Tag fand seinen Ausklang bei Stockbrot und Würstchen, und ein bisschen Wehmut, dass die Tage nun wieder kürzer werden.

„Ukraine-Haus“ in Rambin: Erste Wohnung vor der Fertigstellung

Von Frank Levermann
Ein Haus in Rambin für Geflüchtete: Die erste Wohnung wird bis Ende Juni fertig renoviert sein, die zweite voraussichtlich bis Ende Juli. Dann kann das „Ukraine-Haus“ mit gespendeten Möbeln und Hausrat ausgestattet werden.

Es ist ein einzigartiges Projekt, für das sich zehn Freiwillige und Ehrenamtler aus Rambin und Umgebung engagieren. Sie bringen nach Feierabend, an Wochenenden und Feiertagen die beiden Wohnungen (je zwei Zimmer, Küche, Bad) nach langem Leerstand in Schuss. Für Einrichtung und Ausstattung der Wohnungen haben sich 70 Spenderinnen und Spender gemeldet.

Der Botschafter der Ukraine, Andrij Melnyk, hatte kürzlich heftige Kritik an angeblich mangelnder Willkommenskultur der Deutschen geübt. Mein Tipp: er sollte mal nach Rambin kommen und sich dieses Engagement ansehen.

Mitte Mai haben die Freiwilligen ihre Arbeit begonnen und werden bis zur Fertigstellung alle maroden Elektroleitungen und einen Teil der Sanitäranlagen komplett erneuert sowie alle Räume renoviert haben.

Das Freiwillgen-Team traf sich auf Einladung der Inselbrauerei am Donnerstag (16, Juni) zu einem geselligen Abend mit Brauereichef Markus Berberich und Bürgermeister Andreas Klug (o.l.). Es war die erste Gelegenheit, dass sich alle einander kennengelernt haben. Ansonsten treffen sie sich in wechselnder Zusammensetzung auf Zuruf über eine WhatsApp-Gruppe.

Die Gemeinde Rambin und die Inselbrauerei hatten mit einer Postwurfsendung alle Haushalte zu der Hilfsaktion aufgerufen. Das Haus – wenige Minuten vom Bahnhof entfernt – stellt die Inselbrauerei für ein Jahr gratis zur Verfügung. An dieser Stelle soll später eine Lagerhalle zur Kapazitätserweiterung der Brauerei entstehen. Sämtliche Materialkosten für die Renovierung übernimmt die Inselbrauerei. Beide Wohnungen werden von ihr mietfrei und mit Übernahme sämtlicher Nebenkosten zur Verfügung gestellt.

Bevor die Brauerei das Haus offiziell den Behörden für geflüchtete Menschen aus der Ukraine meldet, können Rügener eventuelle Kontakte zu Geflüchteten mit entsprechenden Bedarf per E-Mail melden (nachricht@rambin.de).

 

 

Besonderer Blick auf Kräuter und Wildblumen / Backofengespräch am kommenden Freitag

Aktuell zum Johannistag am Freitag, 24. Juni, gibt Expertin Ingrid Jelen einen ganz besonderen Blick in die Historie der Kräuter. Auch das Johanniskraut spielt dabei eine Rolle. Welche Wildpflanzen halfen den Menschen früher, als es noch nicht die modernen Medikamente gab? Um manche Pflanzen spinnen sich Legenden und volkstümliche Deutungen. Heute noch finden wir auf Rügen die meisten dieser Kräuter. Wofür sie aktuell verwendbar sind zeigt Ingrid Jelen beim Backofengespräch im Rambiner Heimatmuseum. Sie bringt zur Anschauung Pflanzen mit und geht auf alle Fragen ein.
Das Backofengespräch startet um 17 Uhr auf dem Gelände des Rambiner Heimatmuseums. Bei der Veranstaltung gibt es wieder frisch hergestelltes Brot aus dem historischen Lehmbackofen. Eintritt ist frei. Das Heimatmuseum befindet sich an der Straße Drift 8 unweit des Rambiner Bahnhofs.

Der Vorsitzende des Festkomitees, Bürgermeister Andreas Klug, lädt ein!

Weiter geht es mit der Planung zur 777-Jahr-Feier, und nicht nur das Festkomitee ist eingeladen. Jede Rambinerin und jeder Rambiner mit Ideen und Vorschlägen ist willkommen.

Hier der offene Brief des Bürgermeisters:

Liebe Rambiner,

nach Wiederaufnahme der Planungen am 24.05.2022 lade ich das Festkomitee sowie alle Interessierten zur Fortsetzung

für  Mi., den 29.06.2022 um 19 Uhr ins Sporthaus Rambin  ein.

Ich hoffe auf eine insgesamt breitere Beteiligung!

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Klug
Bürgermeister der Gemeinde Rambin


	

Von Manuela Rohloff und Frank Levermann

Nicht im Backofenhaus, nicht im Feien rundherum, sondern unter dem Dach der Kulturscheune des Heimatmuseums Rambin: So geht das, wenn es heftig regnet beim traditionellen Backofengespräch. Die rund 30 Besucherinnen und Besucher waren am Freitag (27. Mai) trotzdem begeistert, denn Mundsprachlerin Petra Schwaan-Nandke  brachte ein rhetorisches Meisterwerk auf die Bühne beim plattdeutschen Spätnachmittag – natürlich mit schauspielerischen Einlagen.

Petra Schwaan-Nandke wechselte in Plattdeutsch humorvoll zwischen Beiträgen aus Literatur, Lyrik, Poetry-Slam und Satire. Nicht allein aus Vergangenem. So nahm sie auch hochaktuelle Vorkommnisse aufs Korn. Etwa mit ihrer Parodie über das immer wieder aufkommende Thema über „Bauen im Außenbereich“.

Bereits vor der Veranstaltung konnten sich die Gäste auf dem Gelände des Heimatvereins umschauen und es sich anschließend gemütlich machen bei Kaffee und Kuchen – eigens für Gäste selbst gebacken. Begehrt war wieder das während der Veranstaltung im Lehmbackofen hergestellte Brot. Um zu zeigen wie köstlich dieses ist, gab es für alle eine Kostprobe mit Bärlauch-Frischkäse und Kräuterquark.

Das nächste Backofengespräch findet am 24. Juni  um 17 Uhr auf dem Gelände des Museumsvereins Rambin statt. Dann wird Ingrid Jelen mit den Gästen über einen „Spaziergang durch die Welt der Kräuter“ informieren.