Das Kommunalparlament

Kommunale Angelegenheiten werden in Rambin von der Gemeindevertretung entschieden. In der konstituierenden Sitzung des Rambiner Kommunalparlaments am 04. Juli 2019 wurde Andreas Klug (CDU) zum Bürgermeister ernannt und vereidigt. Er war im Mai bei der Kommunalwahl mit 69,62 Prozent direkt gewählt worden. Christian Kunschke (CDU) wurde zum ersten und Hendrik van Reemen (CDU) zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister von der Gemeindevertretung gewählt. Neun Mitglieder sind mit Sitz und Stimme vertreten. Sechs unter ihnen haben bei der Kommunalwahl auf der CDU-Liste, zwei von der Liste der Linken kandidiert, und einer trat als Einzelkandidat an. Bis zur nächsten Kommunalwahl im Jahr 2024 wollen sie ehrenamtlich die Entwicklung des Dorfes voranbringen.

Die Kommunalwahlen von 2004 bis 2019 ergaben dieses Ergebnis:

 

Auffällig ist diesmal das Ergebnis der CDU. In Rambin gibt traditionell die Persönlichkeit des Bürgermeisters den Ausschlag. Seit 2004 gewann die FDP, die Partei des Bürgermeisters Christian Thiede, die meisten Stimmen. Nach 25 Jahren trat Christian Thiede zur Kommunalwahl 2019 nicht mehr an; in der Folge erstellte die FDP zur Wahl auch keine Liste mehr. So wanderten viele Wähler zur CDU-Liste des aktuellen Bürgermeisters Andreas Klug.

Mitglieder der Gemeindevertretung 2019 bis 2024:
Andreas Gudescheit

Der 61-Jährige kandidiert als Einzelbewerber bei der Kommunalwahl. In der Gemeindevertretung von Rambin wirkt Andreas Gudescheit seit 2005 mit. Als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses hat er in den letzten beiden Wahlperioden Einblicke in die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung von Rambin gewonnen. Dabei kam es ihm immer darauf an, in puncto Verschuldung das richtige Augenmaß zu halten. Dieses Ziel möchte Andreas Gudescheit auch in der kommenden Wahlperiode umsetzen: „Rambin soll es nicht so gehen wie manchen anderen Gemeinden, die sich tief verschuldet haben und kaum noch etwas eigenständig in ihrem Ort umsetzen können.” Die Grundlagen für eine selbstständige und finanziell gesunde Gemeinde seien für Rambin gelegt. Andreas Gudescheit ist in Alt Döbern geboren, gelernter Dreher, jetzt von Beruf Zollbeamter, ist verheiratet und lebt seit 1996 in Rambin

Tobias John
Text folgt später, Dies ist Blindtext, er steht anstelle des Textes, der später folgt.

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Andreas Klug

In der Kommunalpolitik ist der 50-Jährige mit zehn Jahren Arbeit in der Gemeindevertretung ein alter Hase – auch als Stellvertretender Bürgermeister. Jetzt stellt er sich als Bürgermeisterkandidat zur Wahl. Er hat zur weiteren Entwicklung der Gemeinde einen Handlungskatalog erstellt mit dieser Priorität: Weitere Sanierung der Straßen und Wege, Entwicklung der Wohnbebauung rund um die „blaue Halle” und an der Straße „Am Sportplatz”, Entwicklung der Gewerbestandorte Pommernkate/Inselbrauerei, der Flächen längs der Bahnhofstraße für nicht störendes Gewerbe und in Rothenkirchen für Neuansiedlungen, die Ortsteile weiter entwickeln, Ansiedlung eines „Tante-Emma-Ladens” und einer Gaststätte, Verbesserung des Mobilfunkempfangs, Ausgestaltung des Klostergeländes und des Spielplatzes, Ausweisung von Bett&Bike-Unterkünften am Ostseeküsten-Radweg, Anlage eines Weges von der Pommernkate zum Museum, das Alte Pfarrhaus als Ausgangspunkt des Erlebnispfades „Historischer Bogen Rambin”, Unterstützung der Vereins- und Sozialarbeit. Und: „Es muss endlich die schon lange vom Land zugesagte Schallschutzwand entlang der B96 gebaut werden”. Für die Zukunft sei Rambin gut gerüstet: „Ein anziehender Wohnort, insbesondere für bauwillige junge Familien, Ausgangspunkt für sanften Tourismus”. Andreas Klug ist Vater von drei Kindern, arbeitet als Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur, ist parteilos, steht der CDU nahe, auf deren Liste er kandidiert.

Christian Kunschke

Die Gemeindevertretung hat ihn zum Ersten stellvertretenden Bürgermeister gewählt.  Politische Erfahrung hat er bereits seit 1994 gesammelt, wo er fünf Jahre als sachkundiger Einwohner im Bildungsauschuss von Sassnitz gewirkt hat. Von 2009 bis 2016 war er Mitglied des Finanzausschusses im Landkreis. Er hat das 2. juristische Staatsexamen und arbeitet als Rechtsanwalt in Stralsund. Christian Kunschke ist in Bergen auf Rügen geboren, verheiratet und 2005 von Altefähr nach Rambin gezogen. Er ist Mitglied der CDU. Zu seinen politischen Zielen gehört die Aufwertung von Rambin als Wohnort: „Dabei sehe ich ein ganzes Bündel von Aufgaben – Feuerwehr, Sportverein, Angelverein, Museum, Kirchengemeinde, Kloster; Entwicklung der alten Schule und des alten Kindergartens; Anbindung an das Radwegenetz  mit Ausbau Richtung Götemitz, Kransdorf.” Wichtig sei ihm auch die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Dabei wolle er daran festhalten, dass Rambin die Eigenständigkeit behält. Für die künftige Entwicklung seien die Chancen gut aufgrund der Anbindung durch Straße, Bus und Bahn und der attraktiven Unternehmen am Ort sowie dem Gewerbegebiet Rothenkirchen.

Wolfgang Meyer

Der gebürtige Stralsunder ist von der Hansestadt 2005 nach Rambin gezogen. Er ist studierter Diplomstaatswissenschaftler und 66 Jahre alt. Für die nächste Gemeindevertretung kandidiert er auf der Liste der Partei DIE LINKE und strebt das Amt des Bürgermeisters an: „Für die Aufgaben als Bürgermeister von Rambin kann ich die erforderlichen zeitlichen Spielräume, volles Engagement, immer ein offenes Ohr und reiche Erfahrung einbringen.“ Als Stellvertreter des Stralsunder Oberbürgermeisters, als Abgeordneter im Kreistag Vorpommern-Rügen und in der Stralsunder Bürgerschaft hat Wolfgang Meyer das kommunalpolitische Handwerk erlernt. Er gehört der Partei DIE LINKE an, bei deren Fraktion in der Bürgerschaft der Hansestadt er als Fraktionsgeschäftsführer arbeitet. Auf der Liste seiner Ziele für die kommende Wahlperiode von Rambin steht die nachhaltige Ansiedlung von Gewerbe, Breitbandanschluss für alle, eine gut ausgestattete Freiwillige Feuerwehr. Für die mittel- und langfristige Entwicklung von Rambin setzt Wolfgang Meyer auf weitere Investoren: „Dabei dürfen wir aber unsere schöne Landschaft nicht aus den Augen verlieren.” Besonders am Herzen liege ihm der Erhalt der historischen Bausubstanz, dabei die Wiederbelebung des Kloster-Areals und der Ausbau der Klosterkapelle zu einer kulturellen Begegnungsstätte. Die Sanierung und sinnvolle Nutzung der alten Schule und des alten Kindergartens müssen vorangetrieben werden.

Remo Redemann

Der 32-Jährige arbeitet als Betriebsführer bei dem Unternehmen C4, das in Rothenkirchen Biogas gewinnt. Er ist gebürtiger Rambiner, verheiratet, ausgebildeter Fachangestellter für Bäderbetriebe. In der letzten Wahlperiode war er bereits Mitglied der Gemeindevertretung, wirkte im Ausschuss Bau und Verkehr sowie im Sozialausschuss mit. Jetzt kandidiert Remo Redemann auf der Liste der CDU und ist parteilos. Seine Absichten in der künftigen Gemeindevertretung beschreibt er so: „Ich möchte die Vereine in ihrer Arbeit stärken und somit den wichtigen Zusammenhalt der Einwohner fördern.” Weiterhin liege ihm der Ausbau des Spielplatzes sehr am Herzen: „Darin steckt noch viel Potenzial.” Auch wolle er den Bauhof und das kommunale Eigentum erweitern. Wichtig seien ihm auch verantwortungsvoller Umgang mit den Finanzen, die Unterstützung von Projekten ortsansässiger Unternehmen, Gewinnung weiterer Gewerbebetriebe und die sinnvolle Nutzung vorhandener Baugrundstücke.

Hendrik van Reemen

Spielräume für große Projekte in der kleinen Gemeinde – gibt es die? „Klar, erstens sind wir mit mehreren gut florierenden Gewerbebetrieben finanziell gut aufgestellt. Und zweitens, wir ziehen in der Gemeindevertretung unabhängig vom Parteibuch am gleichen Strang in die richtige Richtung”, unterstreicht Hendrik van Reemen. Er wirkt seit zehn Jahren als CDU-Mitglied in der Rambiner Gemeindevertretung mit. Immer hat er sich besonders für das Dorf als Wohnort junger Familien eingesetzt. Das solle auch künftig so bleiben, betont der 50-jährige Diplom-Geologe: „Unser Kindergarten und die Krippe sind gute Voraussetzungen für den Zuzug neuer Familien nach Rambin. Und welche Gemeinde mit weniger als tausend Einwohnern kann mit so einem attraktiven Spielplatz aufwarten? Sogar mit einem Rodelberg, den haben wir aus Bauaushub aufschütten lassen.” Hendrik van Reemen ist in Hamm (Westfalen) geboren, ist 1997 von Münster nach Stralsund und 1999 nach Rambin gezogen, arbeitet als selbstständiger Geschäftsführer in der Bauwirtschaft. Er ist verheiratet und hat mit der Schwedin Lotta van Reemen zwei Kinder.

Sabrina Schlüter

Jüngste Kandidatin für die nächste Gemeindevertretung ist Sabrina Schlüter. Sie ist gebürtige Rambinerin, lebt schon immer im Ortsteil Drammendorf und ist ledig. Zurzeit absolviert sie eine Ausbildung zur Sozialassistentin. Mit ihren 19 Lebensjahren bringt sie noch keine politischen Erfahrungen mit, ist aber politisch interessiert und verspricht im Falle ihrer Wahl hohes Engagement für die weitere Verbesserung der Lebensverhältnisse der Gemeinde, insbesondere für die jüngere Generation.

Weiteres Anliegen von Sabrina Schlüter: „Bei der Entwicklung der Gemeinde dürfen die Ortsteile nicht vergessen werden.” Sie kandidiert auf der Liste der Partei DIE LINKE.

Gudrun Westphal

Sie ist seit vielen Jahren in der Gemeindevertretung aktiv und kennt die bisherige Entwicklung des Dorfes mit seinen Ortsteilen bestens. Gudrun Westphal ist in Bergen auf Rügen geboren, zählt jetzt 62 Jahre und ist verheiratet. 1988 ist sie von Sehrow bei Samtens nach Rambin gezogen.

Die studierte Dipl.-Betriebswirtin kandidiert auf der Liste der CDU, gehört aber keiner Partei an. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung und Stärkung der Vereine in Rambin.