Eine Menge geschafft: 25 Jahre Entwicklung von Rambin

Blickt Christian Thiede auf seine 25 Jahre als Bürgermeister von Rambin zurück, fällt ihm das Wort „Grundlagen” ein. Die nämlich mussten als Erstes geschaffen werden – die deutsche Wiedervereinigung lag im Jahr 2004 noch nicht lange zurück. Da ging es um recht abstrakte Begriffe, von denen sich die Menschen im Ort meist keinen rechten Vers machen konnten: Flächennutzungsplan aufgestellt, Klarstellungssatzung beschlossen, Bodenneuordnungsplan und -programm erstellt, Maßnahmeplan genehmigt bekommen… Hinter all diesen Begriffen steckte eine geordnete Entwicklung von Rambin, aber auch ein wahrer Geldsegen – nämlich rund 3,8 Millionen Euro an Fördermitteln.

Kastanienblüte in der Dorfstraße

Wer nach konkreten Projekten und Programmen fragt, dem wird klar, was in Rambin alles zum verbesserten Leben geführt hat. Die neue Kindertagesstätte zum Beispiel oder der Ausbau von Straßen: Die gesamte Erneuerung im Dorfkern. Ebenso Straßen und Wege von Drammendorf nach Rothenkirchen, von Rothenkirchen nach Neuendorf, von Rambin über Giesendorf und weiter zum Anglerhafen, von Rambin nach Grabitz…. „Auch die Unterstützung der ortsansässigen Betriebe und Neuansiedlung”, sagt der scheidende Bürgermeister, „haben dafür gesorgt, dass Rambin einen soliden Haushalt für die Erfüllung der Aufgaben in den nächsten Jahren hat.”

Der Anglerhafen steht für ein Stück Freizeitqualität.

Es bleibe noch genug für den Nachfolger-Bürgermeister und die neue Gemeindevertretung zu tun. „So haben wir es noch nicht erreicht, dass alle Rambiner in einigen Ortsteilen trockenen Fußes vorankommen”, weiß Christian Thiede. Die Infrastruktur müsse zügig weiterentwickelt werden. „Die B-Plangebiete rund um die „blaue Halle” mit den vorgesehenen Bauplätzen an der Breesener Straße und an der Straße „Am Sportplatz” stehen noch auf der Tagesordnung, auch die Umgestaltung des Dorfteiches.”

Gute Verkehrsanbindung auf Schienen und Straßen