Rambin: Erste Ortsgruppe der LANDJUGEND auf Rügen gegründet.

Von Heiko Kammigan

Am Samstag, 17. Juli gründete sich auf Initiative von Katrin Harder und Maria Sielaff die erste Ortsgruppe der Landjugend MV auf Rügen mit dem Ziel, Ansprechpartner und Interessenvertreter der Rambiner Jugend zu werden.

Die Initiatoren wollen aus jahrelanger Erfahrung des Landjugendverbandes MV ein ländliches Wohlgefühl bei den Zielgruppen entwickeln. Regionale Veranstaltungen sollen altersgemäß deutlich machen, wie lebenswert Landleben und die unmittelbare Umgebung sein kann. Durch die Organisation von Ausflügen in die Natur und nähere Umgebung, auf Bastelnachmittagen, Sportfesten u.a. soll deutlich gemacht werden:
Auf dem Lande zu wohnen kann so schön sein. Und wenn sich daraus dann eine echte Interessenvertretung für die Kinder und Jugendlichen entwickelt, kann das dem Zusammenleben in unserer Gemeinde nur guttun. Die Gründungsveranstaltung an diesem sonnigen Samstag gibt Anlass zu Optimismus. Trotz Ferienzeit waren ca. 50 Kinder, zum großen Teil mit ihren Eltern, auf den Museumshof und in die Museumsscheune gekommen, um mit Freunden, Eltern und Verantwortlichen die gewählten Angebote zu nutzen. Der weiteren Entwicklung dieser Ortsgruppe wünsche ich von Herzen Erfolg.

Beim 148. Backofengespräch am 30. Juli geht es um Luftfahrtarchäologie auf Rügen

Luftfahrtarchäologe Andreas Küstermann beim Bergen von Flugzeugwrackteilen. Foto: Archaeomare.

Andreas Küstermann kennt Rügen bestens aus der Luft. Aber nicht das Fliegen schöner Luftbilder wegen ist seine Leidenschaft, sondern die Luftfahrtarchäologie. Beim Backofengespräch am 30. Juli ab 17 Uhr im Rambiner Heimatmuseum wird er seine Erkenntnisse präsentieren. Dabei geht es um Hinterlassenschaften der militärischen und zivilen Fliegerei auf Rügen. So hat er die Geschichte eines Flugbootes vom Typ DO 18 erforscht, das auf dem Koselower See unweit von Gingst bei einer Notwasserung verunglückte. 1947 wurde das Wrack auf sowjetischen Befehl gesprengt.

Persönlichkeiten auf Rügens Friedhöfen | 147. Backofengespräch im Rambiner Heimatmuseum

Heidrun Zulbeari berichtet über die Spuren bedeutender Persönlichkeiten auf Rügender Friedhöfen. Foto: Frank Levermann

Der Förderverein Heimatmuseum Rambin e.V. hat wieder was zu bieten und lädt ein zum
147. Backofengespräch am 25. Juni 2021 um 17 Uhr am Lehmbackofen des Heimatmuseums Rambin

Heidrun Zulbeari wird uns mit ihrem Vortrag über einige Friedhöfe auf Rügen führen, auf denen noch Gräber von Menschen zu finden sind, die das geistig-kulturelle Leben auf unserer Insel wesentlich beeinflusst haben. Wie, das wird uns berichtet werden. Wir können darauf gespannt sein.

Im Lehmbackofen entstehen während der Veranstaltung der Tradition entsprechend Brote.  Eintrittsgelder erheben wir nicht. Über eine Spende freut sich der Verein.

Prof. Dr. Wolfgang Heun wird anschließend unsere Gäste über die weitere Öffentlichkeitsarbeit des Vereins informieren. Das Amt West-Rügen hat die Veranstaltung genehmigt. Die noch gültigen Hygienevorschriften sind einzuhalten

Das Museum findet man in der Drift inmitten des Dorfes.

Schönes Rambin – Surfparadies Kubitzer Bodden

Von Jürgen Meixner und Heiko Kammigan
Fotos: Heiko Kammigan

Mit einigen Wochen Verspätung hält auch am Kubitzer Bodden der Frühling Einzug. Blauer Himmel und Sonne, Wind und Wellen locken die ersten Surfer in Rügens Mildem Westen aufs Wasser. Ein tolles Wechselspiel von Ruhe und Entspannung in wunderschöner Natur und der sportlichen Spannung, auch bei der nächsten kräftigen Bö auf dem Brett zu bleiben lädt Wassersportbegeisterte ein. In ein paar Monaten geht es sicher auch ohne Neopren!

Rambin feiert Jubiläum mit Glückszahl 7

Von Jürgen Meixner

Es ist beschlossen: Rambin feiert den 777. Jahrestag der Ersterwähnung im Jahr 2023. In der Gemeindevertreterversammlung am 29. April 2021 wurde beschlossen, der Empfehlung zur Verschiebung der Festwoche auf 2023 zu folgen. Das Festkomitee bleibt in der derzeitigen Besetzung aktiv und wird sich zu gegebener Zeit mit der erneuten Planung befassen.

Rambin darf sich also auf ein ganz besonderes Fest mit dreimal der Glückszahl 7 freuen!

Winterzauber im Milden Westen

Von Jürgen Meixner

Was für eine Freude für Jung und Alt, als uns das letzte Januarwochenende mitten im Corona-Grau eine weiße Pracht unter strahlend blauem Himmel beschert hat. Was die Dorfstraße an Weihnachten vermisst hat, konnte sie am Samstag aufbieten.

Dorfstraße im Winterzauber. Foto: Jürgen Meixner

Um den Dorfkern herum boten sich ruhige Winterspaziergänge an, wie zum Beispiel am Drammendorfer Polder, wo in Schnee und Eis Wasservögel zu beobachten waren.

Wasservögel im Drammendorfer Polder. Foto: Jürgem Meixner

Heute, am 1. Februar, hatten wir mit -7°C den kältesten Morgen des Winters. Die eisigen Temperaturen und der angekündigte Niederschlag werden uns nach dem schönen Wochenstart sicher noch mehr weiße Pracht bescheren, die zu Spaziergängen und Schlittenfahrten einlädt.

Was lange währt: Die Rambiner Bücherzelle ist in Betrieb

Von Jürgen Meixner

Die Rambiner und bald auch wieder die Radtouristen aus Nah und Fern dürfen sich freuen: Im historischen Dorfkern an der Dorfstraße, schräg gegenüber der Kirche Sankt Johannes und direkt am Ostseeradweg lädt die Bücherzelle zum Verweilen ein.Man kann sich ein Buch zum Schmökern ausleihen, man kann ein Buch auch gerne gegen ein eigenes schon gelesenes Buch tauschen, und natürlich freut sich die Schmökergemeinde auch über schöne Buchspenden.Steffen Lange hat das geräumige Bücherregal gespendet, in dem nun viele interessante, spannende und unterhaltende Bücher Platz haben. In der Rückwand (Mitte rechts) befinden sich zwei USB-Anschlüsse zum Aufladen von Mobiltelefonen oder Fahrrad-Navis. Das i-Tüpfelchen, nämlich der W-Lan-Hotspot, folgt dann auch bald.

Botschaft des Bürgermeisters

Liebe Einwohner,

Andreas Klug, Bürgermeister

ein beispiellos „verrücktes“ Jahr liegt hinter uns…
Vieles war anders, eine Reihe von Umstellungen, Einschränkungen und Entbehrungen begleitete uns.
Bei so manchem führt(e) dies bis zu Existenzängsten.

Besonders bedrückte mich die Verarmung der sozialen Kontakte. Einsamkeit ist nur schwer vereinbar mit einem glücklichen Menschendasein – wie ich finde.

In der Hoffnung, dass keiner in unserer Gemeinde allein die Festtage erlebt (erleben muss), bitte ich Sie, die Ruhe und weihnachtliche Stimmung zu nutzen, um Zuversicht zu generieren.

Möge 2021 so viel Glück und Freude bringen, dass alle Widrigkeiten, Ängste und Nöte des Jahres 2020 möglichst bald überstrahlt werden!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in Neue Jahr 2021!

Ihr Bürgermeister

Andreas Klug