Marion Seibert, eine einfühlsame Stimme

Von Manuela Rohloff
Am Samstag, 2. Juli, hat uns Marion Seibert auf dem Gelände des Heimatvereins Rambin besucht. Es war nur ein kleiner Einblick in Ihr Musikleben. Gleichwohl ein schönes Erlebnis, ihrer wunderbaren Stimme in ihren Lieder zuzuhören.

Marion ist eine sehr herzliche und einfühlsame Frau, was man auch deutlich in ihren Songs nachempfinden kann. Immer an Ihrer Seite ihre Hündin Emma, die sie seit einer Reise durch Spanien begleitet.

Der Beifall für Ihren Auftritt ließ keinen Zweifel aufkommen: wir werden sie wieder auf unserem Gelände begrüßen.

Mit einfühlsamer Stimme: Marion Seibert im Heimatmuseum Rambin. Foto: Manuela Rohloff

„Ukraine-Haus“ in Rambin: Erste Wohnung vor der Fertigstellung

Von Frank Levermann
Ein Haus in Rambin für Geflüchtete: Die erste Wohnung wird bis Ende Juni fertig renoviert sein, die zweite voraussichtlich bis Ende Juli. Dann kann das „Ukraine-Haus“ mit gespendeten Möbeln und Hausrat ausgestattet werden.

Es ist ein einzigartiges Projekt, für das sich zehn Freiwillige und Ehrenamtler aus Rambin und Umgebung engagieren. Sie bringen nach Feierabend, an Wochenenden und Feiertagen die beiden Wohnungen (je zwei Zimmer, Küche, Bad) nach langem Leerstand in Schuss. Für Einrichtung und Ausstattung der Wohnungen haben sich 70 Spenderinnen und Spender gemeldet.

Der Botschafter der Ukraine, Andrij Melnyk, hatte kürzlich heftige Kritik an angeblich mangelnder Willkommenskultur der Deutschen geübt. Mein Tipp: er sollte mal nach Rambin kommen und sich dieses Engagement ansehen.

Mitte Mai haben die Freiwilligen ihre Arbeit begonnen und werden bis zur Fertigstellung alle maroden Elektroleitungen und einen Teil der Sanitäranlagen komplett erneuert sowie alle Räume renoviert haben.

Das Freiwillgen-Team traf sich auf Einladung der Inselbrauerei am Donnerstag (16, Juni) zu einem geselligen Abend mit Brauereichef Markus Berberich und Bürgermeister Andreas Klug (o.l.). Es war die erste Gelegenheit, dass sich alle einander kennengelernt haben. Ansonsten treffen sie sich in wechselnder Zusammensetzung auf Zuruf über eine WhatsApp-Gruppe.

Die Gemeinde Rambin und die Inselbrauerei hatten mit einer Postwurfsendung alle Haushalte zu der Hilfsaktion aufgerufen. Das Haus – wenige Minuten vom Bahnhof entfernt – stellt die Inselbrauerei für ein Jahr gratis zur Verfügung. An dieser Stelle soll später eine Lagerhalle zur Kapazitätserweiterung der Brauerei entstehen. Sämtliche Materialkosten für die Renovierung übernimmt die Inselbrauerei. Beide Wohnungen werden von ihr mietfrei und mit Übernahme sämtlicher Nebenkosten zur Verfügung gestellt.

Bevor die Brauerei das Haus offiziell den Behörden für geflüchtete Menschen aus der Ukraine meldet, können Rügener eventuelle Kontakte zu Geflüchteten mit entsprechenden Bedarf per E-Mail melden (nachricht@rambin.de).

 

 

Besonderer Blick auf Kräuter und Wildblumen / Backofengespräch am kommenden Freitag

Aktuell zum Johannistag am Freitag, 24. Juni, gibt Expertin Ingrid Jelen einen ganz besonderen Blick in die Historie der Kräuter. Auch das Johanniskraut spielt dabei eine Rolle. Welche Wildpflanzen halfen den Menschen früher, als es noch nicht die modernen Medikamente gab? Um manche Pflanzen spinnen sich Legenden und volkstümliche Deutungen. Heute noch finden wir auf Rügen die meisten dieser Kräuter. Wofür sie aktuell verwendbar sind zeigt Ingrid Jelen beim Backofengespräch im Rambiner Heimatmuseum. Sie bringt zur Anschauung Pflanzen mit und geht auf alle Fragen ein.
Das Backofengespräch startet um 17 Uhr auf dem Gelände des Rambiner Heimatmuseums. Bei der Veranstaltung gibt es wieder frisch hergestelltes Brot aus dem historischen Lehmbackofen. Eintritt ist frei. Das Heimatmuseum befindet sich an der Straße Drift 8 unweit des Rambiner Bahnhofs.

Von Manuela Rohloff und Frank Levermann

Nicht im Backofenhaus, nicht im Feien rundherum, sondern unter dem Dach der Kulturscheune des Heimatmuseums Rambin: So geht das, wenn es heftig regnet beim traditionellen Backofengespräch. Die rund 30 Besucherinnen und Besucher waren am Freitag (27. Mai) trotzdem begeistert, denn Mundsprachlerin Petra Schwaan-Nandke  brachte ein rhetorisches Meisterwerk auf die Bühne beim plattdeutschen Spätnachmittag – natürlich mit schauspielerischen Einlagen.

Petra Schwaan-Nandke wechselte in Plattdeutsch humorvoll zwischen Beiträgen aus Literatur, Lyrik, Poetry-Slam und Satire. Nicht allein aus Vergangenem. So nahm sie auch hochaktuelle Vorkommnisse aufs Korn. Etwa mit ihrer Parodie über das immer wieder aufkommende Thema über „Bauen im Außenbereich“.

Bereits vor der Veranstaltung konnten sich die Gäste auf dem Gelände des Heimatvereins umschauen und es sich anschließend gemütlich machen bei Kaffee und Kuchen – eigens für Gäste selbst gebacken. Begehrt war wieder das während der Veranstaltung im Lehmbackofen hergestellte Brot. Um zu zeigen wie köstlich dieses ist, gab es für alle eine Kostprobe mit Bärlauch-Frischkäse und Kräuterquark.

Das nächste Backofengespräch findet am 24. Juni  um 17 Uhr auf dem Gelände des Museumsvereins Rambin statt. Dann wird Ingrid Jelen mit den Gästen über einen „Spaziergang durch die Welt der Kräuter“ informieren.

Eisbeinessen zum Herrentag

Von Jutta Freitag
Deftiges zum Herrentag… gab es aber nicht nur für die Herren der Schöpfung. Ort des Geschehens: die Kulturscheune des Museumsvereins Rambin. Caterer „Hako“ Sengebusch bot zahlreichen Rambinerinnen und Rambinern und einigen Auswärtigen das traditionelle Eisbeinessen. Und es schmeckte! Da auch für das nötige Flüssige gesorgt war und eine gute Stimmung herrschte, kann durchaus von einer gelungenen Veranstaltung gesprochen werden.

Tag des Museums und Rambiner Kreativmarkt

Von Jutta Freitag und Frank Levermann.

Am 15. Mai wurde – wie vielerorts – auch in Rambin der Tag des offenen Museums begangen. Im Außenbereich konnte die historische Sammlung landwirtschaftlicher Geräte besichtigt werden. Prof. Wolfgang Heun erklärte Interessierten die Ausstellungsstücke in der Museumsscheune. Zeitgleich gab es auf dem Museumsgelände beim Kreativ-Markt kunstvoll gefertigte Handarbeiten und Bioprodukte aus Rambin und Umgebung zu kaufen.

Beim Rambiner Kreativ-Markt gab es kunstvoll gefertigte Handarbeiten und Bioprodukte. Foto: Jutta Freitag.
Wer Garten oder Terrasse mit Tomaten- und anderen Pflanzen bereichern will, wurde fündig beim Rügener Kreativ-Markt. Foto: Jutta Freitag.

Mit welchem Gerät Bauern auf Rügen bis in die 1930er Jahre arbeiteten, lässt sich in der Ausstellung des Museums aufspüren. Hier, ganz in der Nähe des Rambiner Bahnhofs, ist alles unter Dach und Fach versammelt: Vom Dreschflegel bis zum Rübenschneider. Unter den Ausstellungsstücken befindet sich das älteste Horizontal-Sägegatter von Mecklenburg-Vorpommern. Mit einem einzigen Sägeblatt schaffte es die monströse Maschine, aus mächtigen Baumstämmen schnurgerade Balken und Bretter zu schneiden.

Ältere Besucher erinnerten sich: „Genauso sah es damals bei meinen Großeltern aus. Foto: Jutta Freitag.
Pressetermin an Mecklenburg-Vorpommerns ältestem Horizontal-Sägegatter mit Vereinsvorsitzendem Prof. Wolfgang Heun (links) und Journalist Jens Köhler. Foto: Frank Levermann.

Haus für Geflüchtete in Rambin: Es geht voran. Einige hilfreiche Hände werden noch gesucht

Von Frank Levermann

Endlich geht es los: Am Donnerstag haben die Arbeiten am „Ukraine-Haus“ in Rambin begonnen. Das Gebäude der Inselbrauerei stand lange leer und soll für Geflüchtete aus der Ukraine mit Reparaturen, Erneuerungen und Renovierung bewohnbar gemacht werden. Das wird gelingen, dank einer Handvoll Menschen, die Zeit und Arbeit unentgeltlich einbringen.

Drei aus dem Team, das jetzt das „Ukraine-Haus“ bewohnbar macht. Eigentlich haben sie viel Spaß bei der Arbeit und lachen viel – nur das Fotografieren haben sie offenbar sehr ernst genommen.

Das sind Freiwillige aus Rambin und Umgebung. Sie erneuern ehrenamtlich elektrische Leitungen, sanitäre Ausstattung, Wände, Decken und Fußböden. Kümmern sich um Licht und Warmwasser. Einige weitere hilfreiche Hände können wir dafür noch gebrauchen; für Meldungen wären wir dankbar unter nachricht@rambin.de

Es geht auch darum, dass die vielen Sachspenden-Angebote Platz in einem wohnlichen Haus finden. Und dass Menschen, die vor dem Krieg geflüchtet sind, auf Zeit eine Bleibe bei uns finden.

Ende März haben Inselbrauerei und Gemeinde Rambin in einer Postwurfsendung aufgerufen, für Geflüchtete aus der Ukraine Hilfe zu leisten. Die Resonanz war riesig. An die hundert Meldungen aus Rambin und Umgebung erreichten mich mit Angeboten für Möbel, Hausrat, Kleidung, Kinderspielzeug und persönliche Hilfe, darunter drei Frauen mit ukrainischen Sprachkenntnissen. Bei Angeboten für handwerkliche Hilfeleistungen stockte es anfangs, was den Zeitplan nach hinten schob. Nach zwei „Handwerkertreffs“ haben die Arbeiten im Team aus Freiwilligen am begonnen. Wenn sie in der regulären Arbeit Feierabend haben, sind derzeit Maler- und Elektroarbeiten dran – auch an Wochenenden.

Ich werde weiter über den Fortgang berichten.

Festwoche zur 777-Jahresfeier wird weiter vorbereitet | Wer bringt sich mit Ideen ein?

Liebe Rambinerinnen und Rambiner,

die 775-Jahresfeier der Ersterwähnung Rambins musste pandemiebedingt Anfang 2021 abgesagt werden.

Infolgedessen wurde die Idee geboren, nunmehr eine 777-Jahresfeier zusammen mit dem 100-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Rambin in einer Festwoche um den 7.7.2023 zu begehen.

Die Vorbereitungen werden jetzt wieder aufgenommen.

Für den Planungs-Neustart rufe ich hiermit nochmals alle Einwohner und Freunde Rambins auf, sich einzubringen.

Das bereits gebildete Festkomitee lade ich zur 1. Sitzung in 2022 zur Wiederaufnahme der Planungen für Di., den 24.05.2022 um 19 Uhr ins Sporthaus Rambin ein.

Interessierte sind mit Ihren Ideen gern auf dieser Sitzung gesehen!

Mit freundlichen Grüssen
Andreas Klug
Bürgermeister

Nach erstem Erfolg wird die Kinderbedarfsbörse regelmäßig stattfinden

Von Constance Sieg
Am vergangenen Samstag (23. April) fand im Sportvereinshaus die erste Rambiner Kinderbedarfsbörse statt. Zwischen 10 Uhr und 14 Uhr konnte man dort in aller Ruhe stöbern. Zum Verkauf standen alle Dinge rund ums Kind – Kleidung, Schuhe der Saison, Accessoires, Spielzeug, Bücher, Schwangerschafts- und Stillbedarf, Babyschalen u.v.m.. Die Waren wurden übersichtlich sortiert nach Themen und Größen angeboten.  Außerdem gab es selbstgebackenen Kuchen und Getränke zu kaufen.

Initiiert, organisiert und durchgeführt wurde die Kinderbedarfsbörse vom Elternrat der Rambiner Kita „Uns Kinnerhus“. Zehn Prozent des Verkaufserlöses gehen als Spende an die Rambiner Kita „Uns Kinnerhus“.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Verkäufern, Besuchern und Unterstützern, die diese Börse zu einem großen Erfolg gemacht haben.
Die große Resonanz und die positiven Feedbacks haben uns in unserer Entscheidung bestärkt, die Rambiner Kinderbedarfsbörse regelmäßig fortzusetzen.

Im Herbst geht es also weiter … aktuelle Informationen findet Ihr dann u.a. wieder auf unserer Facebookseite Rambiner Kinderbedarfsbörse.

Euer Flohmarktteam

Das Blaue Wunder ist in Rambin unterwegs

Das war überfällig: Der in die Jahre gekommene Gemeindetraktor hat jetzt einen Nachfolger: das „Blaue Wunder von Rambin“. Ab sofort einsatzbereit ist das neue Vehikel, ausgestattet unter anderem mit Frontlader, für den Winter auch mit Schneeschieber. 50.000 Euro musste die Gemeinde dafür ausgeben.

Ist mit dem „Blauen Wunder“ in Rambin unterwegs: Gemeindearbeiter René Heiden