Pflanzaktion in Drammendorf am 16. November

Von Heiko Kammigan

Alle Rambinerinnen und Rambiner sind aufgerufen, sich am 16.11.
um 10 Uhr aktiv an der Gestaltung ihres Umlandes zu beteiligen.

Gearbeitet wird in diesem Falle an der Renaturierung des Polders Drammendorf im Rahmen des Projektes „Schatz an der Küste“, mit dem Ausgleichsmaßnahmen für den Bau der Gaspipeline Nordstream I umgesetzt werden (weitere Info…).

Im Zuge des Deichneubaus entsteht ein Fleetgraben, dessen Südseite nun auf ca. 200 m mit rund 400 Büschen und Bäumen bepflanzt werden soll. Neben den Rambinerinnen und Rambinern werden dringend deren Spaten benötigt. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Treffpunkt: Baustelle Drammendorf, zwischen Rothenkirchen und Dreschvitz am STRABAG-Bauschild ca. 340 m nach dem Ortsausgangsschild von Rothenkirchen in Richtung Dreschvitz.

Zur Organisation der Verpflegung ist eine Anmeldung hilfreich, bei der wir auch wissen wollen, wer einen Spaten mitbringen kann. Anmeldung bei Heiko Kammigan, Vorsitzender des Sozialausschusses der Gemeinde Rambin, T 0175 5567419 oder 038306 621626.

Frauensportgruppe gönnte sich was zum 50-jährigen Jubiläum

Hat vor 50 Jahren die Rambiner Frauensportgruppe gegründet: Margit Rieck.

Rambin. Wie ist das möglich? Rambiner Frauen sind fit bis ins hohe Alter. Die meisten jedenfalls. Dafür hat bislang Margit Rieck gesorgt. Die heute 68-Jährige hatte einst mit 18 Jahren die Frauensportgruppe Rambin gegründet – also vor genau einem halben Jahrhundert. Immer donnerstags traf man sich zur sportlichen Fitnessstunde. Margit Rieck ist jüngstes Mitglied in der Gruppe, ältestes Mitglied mit 92 Jahren ist Gisela Raddatz. Heidi Vespermann (79) hat nachgerechnet: Das durchschnittliche Alter aller Mitglieder ist 79,6 Jahre. Am 25. August haben sich die Frauen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums ihrer Sportgruppe einen Busausflug nach Zingst gegönnt, wo es im Strandrestaurant ein zünftiges Mittagessen gab. Anschließend genossen alle eine zweistündige Dampferfahrt. Giselar Rieck ist kürzlich aus familiären Gründen nach Hamburg gezogen. Wie es weitergeht mit der Rambiner Frauensportgruppe wird derzeit diskutiert.

Die Rambiner Frauensportgruppe gönnte sich zum 50-Jährigen Bestehen einen Ausflug nach Zingst.

26. Juni: Beim Backofengespräch gehts philosophisch und physikalisch zu

Rambin. Die monatlichen Backofengespräche im Rambiner Heimatmuseum haben schon lange Tradition. Jetzt steht das 140. bevor. Immer stehen ein Thema und ein Referent auf dem Programm. Man versammelt sich um den angeheizten Lehmbackofen, lauscht dem Vortrag und beteiligt sich an der Diskussion. Derweil reifen im Ofen eine Reihe rustikaler Brote, die anschließend gekauft werden können.

Tilman Reinecke ist nächster Gesprächspartner beim Backofengespräch. Bis 2014 war er als Pastor auch für Rambin zuständig. Am Freitag (26. Juli) ab 17 Uhr thematisiert er im Heimatmuseum den Bibelvers „Gott sprach: es werde Licht“. Sein Thema wird er philosophisch und physikalisch betrachten und sich dabei auch der Relativitätstheorie von Albert Einstein annähern. Im Anschluss gibt es auf dem Museumsgelände in der Nähe des Rambiner Bahnhofs wieder Kaffee, Kuchen und das rustikale Brot aus dem Lehmbackofen.

Backofengespräch: Hobbykünstlerinnen stellten ihre Werke vor

Von Jan Bürger

Bei strahlendem Sonnenschein kamen zum 139. Backofengespräch über 35 Gäste in das Rambiner Heimatmuseum. Die Künstlerinnen Ingrid Lehmann, Doreen Bewersdorf und Iris Schwerin-Kaulicke  erzählten, wie sie zu ihrem schönen Hobby gekommen sind. Teilweise hatten sie eine Ausbildung zur Kunsterzieherin. Sie verband aber auch die Liebe zum Zeichnen. Deshalb trafen und treffen sie sich einmal in der Woche zum künstlerischen Gestalten und legen jedes Mal ein Motto fest, das sie in Aquarellen realisieren wollen. Einige Beispiele konnten die Besucher mit Freude begutachten. Verkaufen wollen sie ihre Kunst nicht. Aber als Andenken für die Freunde des Backofengespräches konnten Ansichtskarten mit Motiven der „Kleinen Künstlerstube Samtens” zum Selbstkostenpreis erworben werden. Zur Vervollständigung ihres Kunstverständnisses unternehmen die Künstlerinnen Ausflüge zu bekannten Malern und Besuche von Museen und Ausstellungen.

Die drei Freizeitmalerinnen der „Kleine Künstlerstube“ mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Heimatmuseum Rambin beim Backofengespräch: Iris Schwerin-Kaulicke, Prof. Dr. Wolfgang Heun, Ingrid Lehmann und Doreen Bewersdorf (von links).

Die gelebte Freude mit dem Hobby des künstlerischen Gestaltens wurde den Besuchern des 139. Backofengespräches nähergebracht. Und manch einer dachte bestimmt daran, Ähnliches selbst zu versuchen. Den drei Künstlerinnen übergab der Vorsitzende des Fördervereins Heimatmuseum Rambin, Prof. Dr. Wolfgang Heun, als „Honorar” ein frisch gebackenes Brot aus dem Lehmbackofen in einem speziell für diese Präsentation bestickten Brotbeutel. Bei Kuchen – gerade entnommen aus dem Lehmbackofen – und Stullen des eben gebackenen Brotes mit Frischkäse diskutierten die Teilnehmer der Runde mit den Künstlerinnen noch weiter.

Wen wählen? Kommunalwahl in Rambin am 26. Mai

Keiner kauft die Katze im Sack. Einen Gebrauchtwagen würden man auch auf Herz und Nieren prüfen. Und bei der Kommunalwahl in Rambin am 26. Mai?

Da wäre es gut zu wissen, wie die Kandidatinnen und Kandidaten für die Aufgabe gerüstet sind und was sie in den kommenden fünf Jahren mit unserer Gemeinde vorhaben – unabhängig von Wahlplakaten an den Laternen und Faltblättern in den Briefkästen. 15 Männer und Frauen treten zur Wahl an, zehn auf der Liste der CDU, vier auf der Liste der Partei DIE LINKE und einer als Einzelkandidat. Neun von ihnen werden ins „Dorfparlament” einziehen. Zwei streben das Ehrenamt des Bürgermeisters an.

Hier wird am 26. Mai gewählt.

Ich habe in Absprache mit der noch amtierenden Gemeindevertretung den Bewerberinnen und Bewerbern zehn Fragen gestellt und aus den Antworten Informationen für Sie zusammengetragen. Die meisten machten von diesem Angebot Gebrauch.

Bei der Wahl vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung in Rambin bei 50,06 Prozent und damit etwas höher als im Durchschnitt der Kommunalwahlen von Mecklenburg-Vorpommern (46,5 Prozent). Dennoch: Nur jeder Zweite nutzte sein Stimmrecht. Mit diesen Informationen auf der offiziellen Internetseite der Gemeinde Rambin wollen wir Ihnen die Wahlentscheidung erleichtern – auch in der Hoffnung auf eine gute Wahlbeteiligung.

Christian Thiede (FDP) tritt nach 25 Jahren als Bürgermeister nicht wieder an. Nachfolger wollen Andreas Klug (CDU) und Wolfgang Meyer (DIE LINKE) werden. Mehr über die beiden und andere finden Sie unter diesem Link…

Noch eine Bitte: Da nur wenige Rambinerinnen und Rambiner per E-Mail erreicht werden, bitte weitersagen: Im Internet auf rambin.de gibt’s wichtige Informationen zur Kommunalwahl.

Ihr Frank Levermann

Heimatliteratur beim Backofengespräch weckte Erinnerungen

Von Jan Bürger

Backofengespräch am 26. April: Gudrun Lange, Autorin der Bücher „Mein Leben als Landkind“ und „Abenteuer Internat“, las am Lehmbackofen des Heimatmuseums Rambin Auszüge daraus vor und stellte diese zur Diskussion. Viele der rund 20 Teilnehmer zogen Vergleiche mit Ihrer eigenen Vergangenheit. In anschaulicher Weise erläuterte die Autorin ihr Leben als Mitglied einer Bauernfamilie und die beschwerliche Überwindung der Wege vom Bauernhof zur Schule.

Ab der erweiterten Oberschule musste sie das Internat in Bergen besuchen. In teilweise lustigen und manchmal nachdenklichen Passagen beschriebt sie das Internatsdasein und das Lernen. Sollte ein dritter Teil ihres Lebens von der Autorin beschrieben werden, freuen sich die Anwesenden schon jetzt darauf.

Während Ihres Vortrages konnten die Teilnehmer den Duft aus dem Lehmbackofen genießen, in dem frisches Brot und Kuchen gebacken wurden. Wie immer bekam die Autorin ein frisch gebackenes Brot aus dem Lehmbackofen in einen speziell für diese Lesung bestickten Brotbeutel als Honorar vom Vorsitzenden des Heimatmuseum-Vereins, Prof. Dr. Wolfgang Heun, übergeben. Bei frischem Kuchen und Schmalzstullen diskutierten die Teilnehmer der Runde mit Gudrun Lange noch lange weiter.

Ein Jubiläum, das nur einer auf dem Zettel hatte

Seit hundert Jahren gibt es ununterbrochen ärztliche Versorgung in Rambin

MR Gerhard Paschirbe war letzter Chef im ehemaligen Landambulatorium und praktizierte nach der Wende weiter im Doktorhaus. Die Geschichte der Rambiner Ärzte hat er akribisch dokumentiert. Foto: Frank Levermann

Wenn Gerhard Paschirbe nicht die Geschichte der Rambiner Ärzte so akribisch dokumentiert hätte, keiner hätte das Jubiläum im April 2019 registriert. Der Medizinalrat war lange Jahre Arzt in Rambin, letzter Chef des Landambulatoriums und hat auch noch nach der deutschen Wiedervereinigung im Doktorhaus als niedergelassener Arzt praktiziert.

Im Ruhestand hat er die Geschichte der Ärzte in Rambin dokumentiert. Sie begann mit einer Liebesgeschichte und endete für den ersten Arzt von Rambin 18 Jahre später tragisch.

Link zur Geschichte der Ärzte von Rambin und des historischen Doktorhauses.

Rambiner Verein stellt sich neu auf | Veranstaltungen auf dem Museumsgelände

Die Spreu vom Weizen trennen – früher war das keine Redensart, sondern Schwerstarbeit in der Landwirtschaft. Mit welchen Geräten Bauern auf Rügen bis in die 1930er-Jahre arbeiteten, lässt sich am besten im Heimatmuseum Rambin aufspüren. Hier, ganz in der Nähe des Bahnhofs, ist alles unter Dach und Fach versammelt: Vom Dreschflegel bis zum Rübenschneider. Ein Vergleich mit der heutigen modernen Landwirtschaft ist frappierend. Seele und Motor des Museums ist ein Förderverein. Und der hat sich jetzt neu aufgestellt.

Bislang nannte er sich „Verein zur Förderung der historischen Stätten in Rambin und Umgebung e.V.“. Diesem umfassenden Anspruch wollte sich der gemeinnützige Verein nicht länger stellen, sondern sich mehr auf seinen Kern konzentrieren, das Heimatmuseum. Jetzt heißt er Förderverein Heimatmuseum Rambin e.V. Neben den Sujets auf dem Museumsgelände kümmern sich die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder um die nicht nur in Rambin populären Veranstaltungen.

Prof. Dr. Wolfgang Heun, Vorsitzender des Fördervereins Heimatmuseum Rambin e.V.

Den Hebel für die Neuorientierung legte jüngst die Jahreshauptversammlung um. Diese gab dem Verein eine neue Satzung, wählte für die nächsten drei Jahre einen neuen Vorstand und berief Prof. Dr. Wolfgang Heun zum Vorsitzenden. Wieviel Zeit und Energie von den ehrenamtlichen Mitgliedern in das Projekt gesteckt wurden, unterstrich der alte und neue Vorsitzende in seinem Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 – unter anderem, um die Ausstellungsstücke noch besser zu präsentieren, das 170 Jahre alte Sägegatter und die Anlage mit den historischen Geräte zu erhalten. Besonders erfolgreich waren im abgelaufenen Geschäftsjahr die traditionellen Backofengespräche mit renommierten Referenten sowie der Erntedank- und Markttag. Man zählte zeitweise 400 Gäste.

Das voll funktionsfähige Sägegatter aus dem Jahr 1850 kann mit einem einzigen Sägeblatt aus mächtigen Baumstämmen schnurgerade Balken und Bretter zuschneiden. Foto: Frank Levermann.

In diesem Jahr steht für den 30. April wieder Tanz in den Mai mit der Band „Piraten“ und dem Rambiner Volkschor auf dem Programm. Auch zum Herrentag am 30. Mai (Christi Himmelfahrt) ist auf dem Museumsgelände was los – mit Musik, Oldtimermarkt und Oldtimertreffen. Erstmals sind dazu auch Wandergruppen eingeladen. Zum Kindertag am 1. Juni wird der Verein zum Fest auf dem Museumshof einladen. Neben kulinarischen Genüssen werden hier unter anderem die Hüpfburg, Hansi Hartmanns Kindertheater, Stroh zum Toben, Übungen mit der Freiwilligen Feuerwehr Rambin angeboten.

Die Ausstellungshalle des Museums kann immer an den Veranstaltungstagen besichtigt werden, ansonsten durch Voranmeldung. Neue Mitglieder sind im Verein herzlich willkommen.
Kontakt: Prof. Dr. Wolfgang Heun, Telefon 038306 62945.

Weitere Informationen über die Geschichte des Vereins und seiner Sammlungen.

Rambin – Gemeinde mit Charakter

Rügen ist berühmt für seine Kreidefelsen und die betriebsamen Seebäder. Gleichwohl gibt es Orte auf der Insel, die für Ruhe und freie Landschaft stehen. Rambin ist so ein Fleckchen – und dennoch nicht weitab vom Schuss.

Der Kubitzer Bodden direkt am Ortsrand von Rambin, Teil des Naturparks Vorpommersche Boddenlandschaft, ist Kleinod der Natur – eine Oase der Muße mit reichhaltiger Vogelwelt. Zu den Ausflugszielen, den Kultur- und Veranstaltungszentren und den Versorgungsmöglichkeiten ist es nur ein Katzensprung. Manche haben sich deshalb in Rambin schon häuslich eingerichtet.

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