Lyrik und Tenor: Tino Eisbrenner in der Museumsscheune

Von Jürgen Meixner

Am Freitag, den 2. September hatte der Heimatverein zum zweiten Mal Tino Eisbrenner in der Museumsscheune zu Gast „on stage“. Er bezeichnet sich ja selbst gerne als Songpoet, und diesem Attribut wurde er knappe drei Stunden lang mehr als gerecht. Gekonnt begleitet mit akustischen und E-Gitarrenklängen, mit feinem, akzentuiertem und bisweilen auch kräftigem Tenor machte er mal Spaß, mal Ernst und besang Liebe und Frieden. Natürlich durften da politische Themen nicht fehlen, mit Kritik am derzeitigen politischen Handeln wurde nicht gespart.

Zitat Eisbrenners mit seiner Sicht zur politischen Großwetterlage: „Die eigentliche Tragödie, die sich hinter der aktuellen deutschen Politik  verbirgt, ist die Ächtung der Poesie. Die poetischen Verbindungen und Selbstverständnisse des Lebens verschwinden unerkannt hinter Kriegshetze und Reglementierungen. Aber Poesie ist die Essenz unserer Lebensträume.“

Daneben unternahm Eisbrenner Ausflüge in sein Liedgut des alten Ostdeutschlands, also seine Hits aus DDR-Zeiten, und da gab es auch Einiges zum Mitsingen. Die bis auf den letzten Platz voll besetzte Scheune war begeistert! Ein eher westlicher Popklassiker aus dem gelben U-Boot der Beatles war dann „Eleanor Rigby“ mit gekonnt formulierten Eisbrennerschen Hinweisen auf das aktuelle Geschehen.

Mein persönlicher Favorit bildete den Schluss dieses wirklich hörenswerten Konzerts: Das Lied vom Frieden. Eine wunderschöne Lyrik eingepackt in ebenso wunderschöner Harmonie und Melodie. Eisbrenners Botschaft: „… als gäbe es kein Hand in Hand.“ All you need is love!

Rambiner Radleridylle

Von Jürgen Meixner

Auch im Spätsommer lockt es noch viele Radtouristen auf dem Ostseeradradweg durch Rambin. Wer von Altefähr über Breesen kommend durch die schöne Kastanienallee zum historischen Dorfkern rollt, wird an unserer Bücherzelle bei St. Johannes zu einer Pause eingeladen. Hier lässt es sich in Ruhe abseits des Trubels verweilen, es gibt die Gelegenheit, in Büchern zu schmökern und das Handy aufzuladen. Bald soll auch ein kostenloser W-LAN-Hotspot zur Verfügung stehen.

Angelika E. (Name von der Redaktion geändert) aus Baden-Württemberg: „Ich bin nach 900 Kilometern mit meinem E-Bike nun kurz vor der Rückreise mit dem Zug nach Hause. Der Westen und Norden Rügens haben es mir besonders angetan, es ist idyllisch und ruhig hier. Und dieses Plätzchen habe ich mir gemerkt, hier ist es besonders schön. Ein W-LAN wäre toll! Wenn man länger unterwegs ist, ist das Datenvolumen schnell aufgebraucht und man ist froh, wenn man irgendwo doch ins Internet gehen kann. Und ganz toll wäre es, wen ich meine Fahrradbatterie hier aufladen könnte!“

Das macht also ein fahrradfreundliches Dorf am Ostseeradweg aus: Pausenmöglichkeiten, die zum Verweilen einladen und eine Infrastruktur, die mit der Zeit geht. Daran arbeitet die Gemeinde!

777-Jahr-Feier Rambin und 100-Jahr-Feier unserer Feuerwehr

Von Jürgen Meixner

Am 29. August tagt das Festkomitee ab 19:00 im Sporthaus Rambin unter Leitung des Vorsitzenden, Bürgermeister Andreas Klug.

Eingeladen sind selbstverständlich  auch wieder alle Bürgerinnen und Bürger, die Ideen und Vorschläge zum Programm der Festwoche haben oder sich  an der Planung beteiligen wollen. Rambin macht mit. Das Festkomitee freut sich auf Eure  Mitarbeit!

Kultur in der Scheune: Konzert mit Tino Eisbrenner am 2. September

von Jürgen Meixner

Am Freitag, den 2. September, ab 17:00 dürfen sich die Musikinteressierten wieder auf ein Konzert mit Tino Eisbrenner freuen!

Songpoest Tino Eisbrenner wird im Jahr des Tigers 60 Jahre alt. Der Lyriker, Geschichtenerzähler und Melodienschreiber lädt das Publikum mit „Kalumet (zu Deutsch Friedenspfeife)“ zu einer etwas surrealen musikalischen Interviewreise ein, die viel Licht  in so manche Galaxie des Eisbrenner-Universums wirft und auf poetische Art zum Aufatmen verführt. Ein zeitloses Gespräch über die Zeiten und Zeit – abseits gewohnter Konventionen und … Marshmallows.

Das Konzert findet in der Museumsscheune statt.

Der Vorsitzende des Festkomitees, Bürgermeister Andreas Klug, lädt ein!

Weiter geht es mit der Planung zur 777-Jahr-Feier, und nicht nur das Festkomitee ist eingeladen. Jede Rambinerin und jeder Rambiner mit Ideen und Vorschlägen ist willkommen.

Hier der offene Brief des Bürgermeisters:

Liebe Rambiner,

nach Wiederaufnahme der Planungen am 24.05.2022 lade ich das Festkomitee sowie alle Interessierten zur Fortsetzung

für  Mi., den 29.06.2022 um 19 Uhr ins Sporthaus Rambin  ein.

Ich hoffe auf eine insgesamt breitere Beteiligung!

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Klug
Bürgermeister der Gemeinde Rambin


	

Kunst:Offen zu Pfingsten

Zu Pfingsten im Rahmen von Kunst:Offen werden wieder in unserer Kapelle St Jürgen Künstler, auch junge, ihre Werke ausstellen. Zusätzlich werden täglich  jeweils zwischen 14 -16  Uhr Kinder und Jugendliche unter Anleitung eines Künstlers Gelegenheit haben sich selbst in Grafitti-Art auszuprobieren.

„Frieden kriegt man nicht!“: Lesung am 20. Mai in der Kulturscheune

Seit Anfang der 90er Jahre bereiste Dr. Brie Konfliktgebiete rings um den Globus, um sich eine persönliche Meinung zu bilden und betroffenen Menschen zu helfen. Begegnungen, Eindrücke und Erfahrungen in Konfliktregionen und Krisengebieten erlauben ihm eine andere Sicht auf die Sorgen und Ängste der Menschen vor Ort und unterstreichen die Notwendigkeit, dafür zu sorgen, dass Kriege erst gar nicht geführt werden. Über seine Reisen nach Südafrika, nach Bolivien, in den Kosovo, nach Kurdistan, mehrmals nach Afghanistan, in den Irak und in den Nahen Osten berichtet André Brie in seinem Buch »Frieden kriegt man nicht«.