Von Manuela Rohloff und Frank Levermann

Nicht im Backofenhaus, nicht im Feien rundherum, sondern unter dem Dach der Kulturscheune des Heimatmuseums Rambin: So geht das, wenn es heftig regnet beim traditionellen Backofengespräch. Die rund 30 Besucherinnen und Besucher waren am Freitag (27. Mai) trotzdem begeistert, denn Mundsprachlerin Petra Schwaan-Nandke  brachte ein rhetorisches Meisterwerk auf die Bühne beim plattdeutschen Spätnachmittag – natürlich mit schauspielerischen Einlagen.

Petra Schwaan-Nandke wechselte in Plattdeutsch humorvoll zwischen Beiträgen aus Literatur, Lyrik, Poetry-Slam und Satire. Nicht allein aus Vergangenem. So nahm sie auch hochaktuelle Vorkommnisse aufs Korn. Etwa mit ihrer Parodie über das immer wieder aufkommende Thema über „Bauen im Außenbereich“.

Bereits vor der Veranstaltung konnten sich die Gäste auf dem Gelände des Heimatvereins umschauen und es sich anschließend gemütlich machen bei Kaffee und Kuchen – eigens für Gäste selbst gebacken. Begehrt war wieder das während der Veranstaltung im Lehmbackofen hergestellte Brot. Um zu zeigen wie köstlich dieses ist, gab es für alle eine Kostprobe mit Bärlauch-Frischkäse und Kräuterquark.

Das nächste Backofengespräch findet am 24. Juni  um 17 Uhr auf dem Gelände des Museumsvereins Rambin statt. Dann wird Ingrid Jelen mit den Gästen über einen „Spaziergang durch die Welt der Kräuter“ informieren.

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