Corona: Dr. Jörg Heusler, Fachdienstleiter Gesundheit im Landkreis Vorpommern-Rügen, Stand 30.03.2020

Unser lieber Herr Heusler wieder mit den aktuellen Zahlen und aus gegebenem Anlass auch nochmal die Bitte, die Kontakteinschränkungen einzuhalten, damit wir auch die ältere Generation und die Risikogruppen schützen:

Gepostet von Dr. Stefan Kerth, Einfach nur Mensch. am Sonntag, 29. März 2020

Die Informationen von Dr. Heusler werden ständig aktualisiert unter https://www.facebook.com/Dr.StefanKerth/videos/

Bürgermeister Andreas Klug setzt seine turnusmäßig dienstags im Sportlerheim stattfindende Sprechstunde vorerst aus. Kontaktaufnahme geht aber auch telefonisch und per E-Mail (Kontaktdaten in der Spalte rechts). Die Amtsverwaltung West-Rügen hat den Bürgerverkehr vorerst eingestellt, Kontaktmöglichkeiten stehen auf der Website des Amtes.

Unseren Rambiner Veranstaltungskalender werden wir später wieder online stellen (der ist ohnehin noch nicht vollständig, weil gerade erst im Aufbau). Wegen der aktuellen Situation wissen wir nicht, welche Veranstaltungen demnächst noch stattfinden können.

Beleibt gesund und zuversichtlich. Es gibt eine Menge Gutes und Schönes in Rambin, zum Beispiel die großartige Nachbarschaftshilfe im Ort oder auch nur der Blick aus dem Fenster.
Euer Nachbar Frank Levermann

 

Eine ganz besondere Straße – die B 96

Rambin, 26. Januar 2020. Gemeinhin sind Straßen wenig spektakulär. Wir freuen uns, wenn wir bald ankommen, ärgern uns über Staus oder Emissionen von Lärm und Abgasen. Alltagsgeschichten halt, wer denkt schon lange darüber nach? Etwa wie im Falle der (nicht mehr so ganz neuen) B 96 auf Rügen.

B 96 bei Rambin

Dabei ist diese Straße etwas ganz Besonderes. Nicht allein auf unserer Insel, sondern auf der gesamten Strecke. Sie verbindet uns auf 545 Kilometern mit dem sächsischen Zittau im Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechien. Darüber, was es am Rande dieser B 96 an neuen und historischen Besonderheiten gibt, habe ich für Sie zwei Internetseiten zusammengestellt..

Schaun Sie mal rein
empfiehlt Ihr Nachbar
Frank Levermann

Straße mit Geschichte: B 96

Touristenpiste

Rügens kleinste Kirche

Tote Hose was Kultur anbelangt? Nicht wirklich: es gibt Kleinode im Tausend-Seelen-Dorf Rambin. Die achteckige Backsteinkapelle im Ortsteil Bessin zum Beispiel, Rügens kleinste Kirche.

2014_07_02_Rambin Bessin Kapelle_wpJedem halbwegs brauchbaren Reiseführer ist die pittoreske Kapelle einen Artikel wert. Und sommers schauen gelegentlich Touristen vorbei. Was die wenigsten wissen: Die Kapelle zum Heiligen Kreuz, wie sie richtig heißt, ist kein totes Gemäuer. Hier gibt es übers Jahr ein Programm – von Gottesdiensten in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde bis zum klassischen Konzert. Höhepunkt ist allerdings immer das Erntedankfest, zu dem Besucher von der Insel und aus Stralsund kommen.

Der 1998 gegründete Förderverein der „Kapelle zum Heiligen Kreuz Bessin e.V.” finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, mit denen die Inneneinrichtung unterhalten wird. Der Verein belebt die Kapelle mit Veranstaltungen wie Hochzeiten, Taufen, Gottesdiensten sowie Ausstellungen und Konzerten.

Die Unterhaltskosten für das Bauwerk selbst und die Außenanlagen bezahlt die Gemeinde Rambin. So gelingt der Erhalt der Kapelle als wertvolles Baudenkmal. Es ist beileibe nicht übertrieben: Hier funktioniert das Zusammenspiel zwischen bürgerschaftlichem Engagement und kommunaler Vorsorge.

Wenn Sie mehr über die Kapelle Bessin lesen wollen, können wir Ihnen diese Website empfehlen. Hier finden Sie auch die Termine von Veranstaltungen im laufenden Jahr.

Auf ein Wort zum Jahreswechsel

Andreas Klug, Bürgermeister

Liebe Rambinerinnen und Rambiner, verehrte Gäste unserer Gemeinde,

ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine fröhliche und friedvolle Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2020.

Genießen Sie die Fest- und freien Tage in Harmonie im Kreise Ihrer Lieben, um sich zu erholen, zu feiern, Kraft zu tanken und auch um Zukunftspläne zu schmieden.

Für viele von uns geht ein sehr arbeitsreiches und von Hektik geprägtes Jahr 2019 zu Ende. Das gesellschaftliche Umfeld und die täglichen persönlichen Anforderungen stehen oftmals nicht im Einklang mit einer gesunden und ausgewogenen Lebensweise, wie wir sie uns im Grunde wünschen.

Auch für mich haben sich die Herausforderungen mit der Übernahme des Bürgermeisteramtes erhöht. Allen, die zu dem überzeugenden Wahlerfolg beigetragen haben, möchte ich rückblickend DANKE sagen. Es ist gelungen, die verantwortlichen Gremien unserer Gemeinde sachkompetent zu erneuern. Den engagierten Ehrenamtlern unserer Gemeinde hierfür ein besonderes Dankeschön.

Gerade die jetzt breitere und qualifiziertere Aufstellung gibt mir Mut, die anstehenden Aufgaben der nächsten Jahre vereint anzugehen.

Für ein l(i)ebenswertes Rambin brauche ich auch Sie! Bringen Sie sich ein!

Lassen Sie uns gemeinsam ein Umfeld gestalten, so dass sich möglichst jeder Einwohner unserer Gemeinde wohlfühlt und stolz auf seinen Heimatort ist.

Sehr viel ist beispielsweise bereits für ein ansehnliches Ortsbild geschaffen. Außergewöhnlich ist meines Erachtens für die nicht mal 1000-Seelen-Gemeinde Rambin die vielfältige und breit gefächerte Vereinsarbeit. Die lebt aber vor allem von der Teilnahme und dem Engagement der Menschen. Meine Bitte, nutzen und mehren Sie diese Angebote!

Für Anregungen und persönliche Gespräche stehe ich Ihnen auch im Neuen Jahr immer dienstags ab 16.30 Uhr in der Bürgermeister-Sprechstunde zur Verfügung, gern auch mit Voranmeldung unter Tel. 68050.

Ihr Bürgermeister Andreas Klug

Auch in Rambin weihnachtet es sehr

Lang, lang ist es her – da gabs schon im Dezember richtigen Winter. Wir bauten uns einen Schneemann, holten die Schlitten aus dem Keller und fiberten dem Weihnachtsfest entgegen. Jetzt mussten sich die Rambiner etwas einfallen lassen, um beim Nikolausmarkt wenigstens einen Mann aus Schnee aufzustellen. Bauer Oliver Klühs lieferte drei weiße Silageballen; die stehen schön aufeinander gestapelt vor der St.-Johannes-Kirche – ausstaffiert, angemalt und beleuchtet. Höhepunkt beim Nikolausmarkt war das Weihnachtssingen des Volkschors Rambin in der St.-Johannes-Kirche.

Lasst Euch inspirieren und singt mal wieder. Anregung gibt euch unser Volkschor in dem Video.

 

400 Bäume und Sträucher am Drammendorfer Polder gepflanzt

Rambin, 16. November 2019. Rambiner im Modder: Unter dieser Überschrift schickte mir ein Teilnehmer sein Foto von der heutigen Pflanzaktion am Drammendorfer Polder. 400 wurzelnackte Bäume und Sträucher sollten am Fleetgraben des neu geschaffenen Deichs in den Boden kommen, auf dass sie in den nächsten Jahren sprießen und gedeihen. Ein Event mit überraschend großem Erfolg und mit Begleitung eines Fernsehteams für das Nordmagazin heute ab 19:30 Uhr im NRD.  60 Bürgerinnen und Bürger waren den Einladungen der Gemeinde Rambin und der Ostsee-Stiftung gefolgt – trotz anhaltenden Regens und aufgeweichten Bodens, in dem schon mal die Stiefel und später, bei der Rückfahrt, das eine oder andere Auto stecken blieben. Man kann sich kaum vorstellen wie viel Spaß alle beim Waten und Buddeln im Bodden-Modder hatten. Mit der großen Beteiligung war die Aktion schon nach gut zwei Stunden abgeschlossen.

Rambiner im Modder. Foto: Jürgen Meixner

Hintergrund der Aktion ist die Wiedervernässung einer 94 Hektar großen Fläche am Kubitzer Bodden zwischen den Ortsteilen Rothenkirchen, Drammendorf und der Neuendorfer Kate. Der heute noch geschlossene Deich am Kubitzer Bodden soll demnächst geöffnet werden. Das Grünland wird sich danach langfristig in eine artenreiche Salzwiese verwandeln – ähnlich wie sie es früher einmal war, als es hier noch keinen Deich am Boddenufer gab – mit Wasserflächen, wechselfeuchten Böden, Brackwasserröhrichten und Moor. An dem Projekt wurde mehr als drei Jahre geplant. Seit dem Frühjahr beherrschen Bagger und Baufahrzeuge die Szene. Im kommenden Frühjahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Dann wird das Gebiet ein neuer touristischer Anziehungspunkt für Rambin.
Den Hochwasserschutz soll künftig ein neuer Deich mit einem Fleetgraben übernehmen, der zurzeit rund einen Kilometer landeinwärts vom alten Deich entsteht. An der Südseite dieser Baustelle sind jetzt die 400 Bäume und Sträucher gepflanzt worden. Gestellt wird das Pflanzgut durch die Ostsee-Stiftung, die auch das gesamte Renaturierungsprojekt realisiert.

Super Resonanz: Trotz Regens waren 60 Rambinerinnen und Rambiner dabei.
400 Bäume und Sträucher gepflanzt. Sie werden dem Fleetgraben ein grünes Band geben.

Vorschläge zur Auszeichnung von ehrenamtlichem Engagement

Das bürgerschaftliche Engagement in der Vielfalt seiner Formen leistet wichtige Beiträge für die politische und soziale Bindekraft, die unsere Gesellschaft zusammenhält. Für die Städte, die Gemeinden und auch für den Landkreis ist das, was die Bürgerinnen und Bürger freiwillig für ihr Gemeinwesen leisten, unverzichtbar. Von der Kultur über den Sport bis hin zu den sozialen Diensten könnte vieles nicht mehr erledigt werden, wenn nicht Bürgerinnen und Bürger bereit wären, ihre Freizeit für das Gemeinwohl zur Verfügung zu stellen.

Auf dem Neujahrsempfang des Landkreises Vorpommern-Rügen werden daher das Engagement von 20 aktiven Bürgerinnen und Bürgern und die Bedeutung des Ehrenamtes für die Gesellschaft wieder besonders gewürdigt.
Dafür sind Vorschläge gefragt. Das Ehrenamt muss dabei kein „Amt“ sein; Engagement ohne Verein und Co. zählt ebenso. Ausschlaggebend ist der freiwillige Einsatz, sei es für die Mitmenschen, sei es für Tiere, Natur, Umwelt, im Sport oder eine andere gute Sache. Aus allen Amtsbereichen soll eine Person, gefunden werden, die sich in diesem Sinne engagiert hat.

Wer einen Vorschlag geben möchte, sollte seine eigenen Kontaktdaten und die Kontaktdaten des /der Vorgeschlagenen, in welchem Bereich oder Institution er oder sie sich engagiert, seit wann das Ehrenamt ausgeübt wird und ein kurze Beschreibung des Engagements enthalten. Diese Informationen sind dann an den Landkreis Vorpommern-Rügen, z.Hd. Kati Bischoff, Carl-Heydemann-Ring 67, 18437 Stralsund bis zum 6. Dezember 2019 einzureichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter 03831/357-1231 oder Kati.Bischoff@lk-vr.de.

Arbeit, Würstchen und ein Bier: Saisonschluss im Anglerhafen

Wortkarg und schnörkellos, so wirkt die Einladung des Rambiner Anglervereins:
Sonnabend 09.11.2019 um 09:00 Uhr am Fuchsberg
1. Abbau des Steges
2. Aufräumen des Hafengeländes
3. Abbau der Fahnen an der Fahrrinne

Wenn so etwas auf der Website des Rambiner Anglervereins steht, ist zweierlei klar: Die Saison am Kubitzer Bodden ist unwiderruflich vorbei, und die Vereinsmitglieder sollen mit anpacken, um die Anlage winterfest zu machen.

Arbeitsantritt bei den meisten schon vor neun Uhr. Weil an die zwanzig Vereinsmitglieder mitmachen, ist in  zwei Stunden die Arbeit ist „gegessen”. Danach sind es Würstchen, die gegessen werden. Und dann erst mal: Schluss mit lustig, der Winter kann kommen. So geht das hier jedes Jahr am Kubitzer Bodden (Bilderstrecke vom Oktober 2015).