Schönes Rambin – Surfparadies Kubitzer Bodden

Von Jürgen Meixner und Heiko Kammigan
Fotos: Heiko Kammigan

Mit einigen Wochen Verspätung hält auch am Kubitzer Bodden der Frühling Einzug. Blauer Himmel und Sonne, Wind und Wellen locken die ersten Surfer in Rügens Mildem Westen aufs Wasser. Ein tolles Wechselspiel von Ruhe und Entspannung in wunderschöner Natur und der sportlichen Spannung, auch bei der nächsten kräftigen Bö auf dem Brett zu bleiben lädt Wassersportbegeisterte ein. In ein paar Monaten geht es sicher auch ohne Neopren!

Rambin feiert Jubiläum mit Glückszahl 7

Von Jürgen Meixner

Es ist beschlossen: Rambin feiert den 777. Jahrestag der Ersterwähnung im Jahr 2023. In der Gemeindevertreterversammlung am 29. April 2021 wurde beschlossen, der Empfehlung zur Verschiebung der Festwoche auf 2023 zu folgen. Das Festkomitee bleibt in der derzeitigen Besetzung aktiv und wird sich zu gegebener Zeit mit der erneuten Planung befassen.

Rambin darf sich also auf ein ganz besonderes Fest mit dreimal der Glückszahl 7 freuen!

Winterzauber im Milden Westen

Von Jürgen Meixner

Was für eine Freude für Jung und Alt, als uns das letzte Januarwochenende mitten im Corona-Grau eine weiße Pracht unter strahlend blauem Himmel beschert hat. Was die Dorfstraße an Weihnachten vermisst hat, konnte sie am Samstag aufbieten.

Dorfstraße im Winterzauber. Foto: Jürgen Meixner

Um den Dorfkern herum boten sich ruhige Winterspaziergänge an, wie zum Beispiel am Drammendorfer Polder, wo in Schnee und Eis Wasservögel zu beobachten waren.

Wasservögel im Drammendorfer Polder. Foto: Jürgem Meixner

Heute, am 1. Februar, hatten wir mit -7°C den kältesten Morgen des Winters. Die eisigen Temperaturen und der angekündigte Niederschlag werden uns nach dem schönen Wochenstart sicher noch mehr weiße Pracht bescheren, die zu Spaziergängen und Schlittenfahrten einlädt.

Was lange währt: Die Rambiner Bücherzelle ist in Betrieb

Von Jürgen Meixner

Die Rambiner und bald auch wieder die Radtouristen aus Nah und Fern dürfen sich freuen: Im historischen Dorfkern an der Dorfstraße, schräg gegenüber der Kirche Sankt Johannes und direkt am Ostseeradweg lädt die Bücherzelle zum Verweilen ein.Man kann sich ein Buch zum Schmökern ausleihen, man kann ein Buch auch gerne gegen ein eigenes schon gelesenes Buch tauschen, und natürlich freut sich die Schmökergemeinde auch über schöne Buchspenden.Steffen Lange hat das geräumige Bücherregal gespendet, in dem nun viele interessante, spannende und unterhaltende Bücher Platz haben. In der Rückwand (Mitte rechts) befinden sich zwei USB-Anschlüsse zum Aufladen von Mobiltelefonen oder Fahrrad-Navis. Das i-Tüpfelchen, nämlich der W-Lan-Hotspot, folgt dann auch bald.

Botschaft des Bürgermeisters

Liebe Einwohner,

Andreas Klug, Bürgermeister

ein beispiellos “verrücktes” Jahr liegt hinter uns…
Vieles war anders, eine Reihe von Umstellungen, Einschränkungen und Entbehrungen begleitete uns.
Bei so manchem führt(e) dies bis zu Existenzängsten.

Besonders bedrückte mich die Verarmung der sozialen Kontakte. Einsamkeit ist nur schwer vereinbar mit einem glücklichen Menschendasein – wie ich finde.

In der Hoffnung, dass keiner in unserer Gemeinde allein die Festtage erlebt (erleben muss), bitte ich Sie, die Ruhe und weihnachtliche Stimmung zu nutzen, um Zuversicht zu generieren.

Möge 2021 so viel Glück und Freude bringen, dass alle Widrigkeiten, Ängste und Nöte des Jahres 2020 möglichst bald überstrahlt werden!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in Neue Jahr 2021!

Ihr Bürgermeister

Andreas Klug

24. Dezember um 17.30 Uhr: Christvesper rund um die Johanneskirche

(aktueller Stand: 16.12.2020)

Unter freiem Himmel wird in diesem Jahr der traditionelle Gottesdienst am Heiligabend in Rambin stattfinden. Die Kirchengemeinde lädt am 24. Dezember um 17.30 Uhr zu einer kurzen Christvesper in die Dorfstraße rund um die Kirche ein. Es wird eine Veranstaltung von etwa 20 Minuten mit Stehplätzen an der frischen Luft vorbereitet.

Pastorin Ellen Nemitz wird durch den Gottesdienst führen und Kantor Benjamin Saupe und ein Posaunenchor sorgen für die musikalische Gestaltung.

Der Einlass erfolgt ab 16.30 Uhr über zwei Einlassstationen von der Dorfstraße kommend. Bitte bringen Sie zum Gottesdienst pro Besucher*in bereits eine ausgefüllte Besucherkarte mit, um Warteschlangen zu vermeiden. Sie erhalten die Besucherkarten ab sofort bei den Adventsgottesdiensten in der Kirche oder Sie können sich die Besucherkarte hier auch sehr gern schon herunterladen:

Besucherkarte für Christvesper Rambin

Wir werden die Kirche und auch die Wege mit Kerzenschein erleuchten und gern können Ihre Kinder auch eigene Laternen und Lampions für ein lichtvolles Weihnachtsfest dabei haben.

Das Konzept sieht vor, dass alle Teilnehmer*innen ihre Kontaktdaten hinterlassen müssen. Dies erfolgt über die Besucherkarten am Einlass. Wenn Sie keine Besucherkarte vorbereiten können, ist eine Aufnahme der Kontaktdaten auch am Einlass möglich. Desweiteren gelten die bereits bekannten und bewährten Regeln, um eine angenehme und – so gut es geht – sichere Veranstaltung für uns alle zu gewährleisten:

In der Dorfstraße ist auf einen Abstand von mindestens 1,5 Meter zu anderen Gottesdienstbesucher*innen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, zu achten. Bitte denken Sie auch an Ihren Mund-Nasen-Schutz, der während des gesamten Gottesdienstes in der Dorfstraße zu tragen ist. Wir bitten Sie ebenfalls verantwortungsvoll zu handeln und mit Erkältungssymptomen von einem Besuch des Gottesdienstes abzusehen.

Über den aktuellen Stand zur Christvesper informiert die Kirchengemeinde Rambin in der Adventszeit auch im Schaukasten an der Kirche, in den Adventsgottesdiensten und natürlich an dieser Stelle auf der Website der Kirchengemeinde.

Umfrage zum Drammendorfer Polder

Im Rahmen ihres Masterstudiums an der Universität Greifswald führt die Studentin Celia Baron im Rahmen ihrer Abschlussarbeit eine Umfrage zur Renaturierung des Drammendorfer Polders durch. Das Vorhaben wird von der Ostseestiftung und der Gemeinde Rambin unterstützt. Nähere Information enthält das PDF-Dokument, das mit Klick auf den Link geöffnet werden kann: 2_Aushang Umfrage

Bürgermeister Andreas Klug bittet die Bürgerinnen und Bürger in Rambin, sich an dieser Umfrage zu beteiligen. Auch für die Gemeinde werden die Ergebnisse der Studie von Interesse sein.

Die Studentin hat in den vergangenen Tagen die Umfrageformulare in den Briefkästen unseres Ortes verteilt. Wer die Umfrage nicht erhalten hat und sich daran beteiligen möchte, kann unter der E-Mail-Adresse
cb134080@uni-greifswald.de
bei Celia Baron die Formulare anfordern.

Kubitzer Bodden mit dem gefluteten Drammendorfer Polder. Foto: Christian Rödel.

 

Kreative Tee-Fee von Rambin

In den letzten Jahren konnte man sie auf dem Rambiner Nikolausmarkt treffen. Die Rede ist von Tee-Fee Ellen Gudescheit. Mit ihr konnte man trefflich über die wohltuende Wirkung von Kräutern klönen und das passende Tütchen mit nach Hause tragen. In diesem Jahr fällt das – wie so vieles – wegen der Corona-Pandemie aus. Aber Ellen Gudescheit wäre nicht die Rambiner Tee-Fee, ließe sie sich nicht etwas einfallen. Ganze Seite lesen…

Mobilfunkstandard 5G für Rambin | Neuer Funkmast entsteht im Museumsgelände

Rambin. Wenige Meter neben den Gleisen der Deutschen Bundesbahn wird mächtig gebuddelt.  Auf dem Gelände des Heimatmuseums unweit des Rambiner Bahnhofs hat der Bagger ein Riesenloch ausgehoben. Leute im Ort fragen sich seit einigen Tagen, wofür das Ganze gut sei, denn öffentlich angekündigt wurden die Bauarbeiten nicht.

Scherzbolde reden schon von „Rambin 21” nach dem Muster: Erstmal legen wir den Bahnhof für viel Geld unter die Erde und dann sehen wir weiter. Anders als bei dem 8,2 Milliarden Euro teuren Mammutprojekt „Stuttgart 21” in der baden-württembergisch Landeshauptstadt  (wird frühestens Ende 2025 fertig) sieht es mit dem Vorhaben in Rambin aus. Das Riesenloch auf dem Museumsgelände wird das Fundament für einen großen Mobilfunkmasten aufnehmen. Die Telekom versichert, dass man hier im „zeitigen kommenden Jahr” in Betrieb gehen wird – mit dem modernsten Mobilfunkstandard 5G.

Bauarbeiten für den neuen Funkmast für den Mobilfunkstandard 5G der Telekom auf dem Gelände des Heimatmuseums. Foto: Frank Levermann.

Es soll dann im heute teils unterversorgtem Gemeindegebiet keine „Funklöcher” mehr geben, und das mobile Internet wird blitzschnell laufen. Allen, die noch ein älteres Mobiltelefon nutzen und nicht umrüsten wollen, wird versichert, dass auch der heute übliche Standard der vierten Mobilfunkgeneration (LTE) unterstützt wird.